Sonntag, 24. Januar 2021

CDU-Neujahrsempfang mit Peter Altmaier: „Verpflichtung, hinzuschauen“

11. Januar 2016 | Kategorie: Allgemein, Landau, Politik regional, Regional
Über die leckere Neujahrsbrezel von Claus Becker freut sich Peter Altmaier ganz besonders. Christine Schneider freut es. Foto: red

Über die leckere Neujahrsbrezel von Claus Becker freut sich Peter Altmaier ganz besonders.
Foto: red

Landau. Zusammen mit Christine Schneider lud der CDU-Kreisverband Landau am 8. Januar zum Neujahrsempfang ins Alte Kaufhaus Landau ein.

Besonderer Gast war der Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben Peter Altmaier, der unter anderem über aktuelle Themen rund um die Flüchtlingsfrage referierte.

Altmaier musste ein straffes Programm absolvieren, denn am Abend versammelte sich der Bundesvorstand der CDU zu seiner jährlichen Klausurtagung in Mainz.

Landtagsabgeordnete Christine Schneider erinnerte in einem kleinen Jahresrückblick an bedeutende Menschen, die Politik prägten wie Schmidt und Von Weizsäcker und 2015 gestorben sind.

„Es war ein schwieriges politisches Jahr mit vielen Krisen“, so Schneider. Die Flüchtlingskrise bezeichnete sie als eine der größten Herausforderungen der Nachkriegszeit.

„Wir schaffen das – Für mich der Satz des Jahres 2015. Von einer Kanzlerin, die weit mehr leistet als Ängste zu schüren und Klischees zu bedienen“, so Schneider.

Christine Schneider: "Wir schaffen das". Foto: red

Christine Schneider: „Wir schaffen das“ ist für mich der Satz des Jahres 2015″.
Foto: red

Merkel mache Mut , packe an und verteidige deutsche und europäische Werte mit aller Kraft.

„Aber wir werden es nur schaffen, wenn es neben der Willkommenskultur eine Konsequenz-­Kultur gibt. Wir müssen verhindern, dass sich erneut Parallelgesellschaften in unserem Land entwickeln.
Wir nehme gerne politisch Verfolgte und Schutzsuchende auf, aber wer bei uns Schutz und Hilfe sucht, muss unsere Werteordnung akzeptieren und in unsere Gesellschaft integrieren.“

Integration sei kein freiwilliges Angebot, das man dem Zufall überlassen dürfe.

„Wir brauchen eine Integrationspflicht und Integrationsvereinbarungen von Anfang an und dann, meine Damen und Herren, dann werden wir es auch schaffen.“

Mit dem Besuch Altmaiers erhoffe man sich entsprechenden Rückenwind für die Landtagswahl in 65 Tagen.

In einem einstündigen Vortrag ging danach Altmaier, der ganz familiär in Hemdsärmeln sprach, auf Globalisierung und Bundespolitik ein. Man müsse mit den Herkunftsländern ins Gespräch kommen, so Altmaier unter anderem bezüglich der Flüchtlingskrise.

Man habe eine Verpflichtung, „hinzuschauen“, müsse für gute Integrationsbedingungen sorgen.

Das Schlusswort ergriff Kreisvorsitzende Dorothea Müller: „Sie haben uns die Realitäten in Europa nähergebracht“, bedankte sie sich bei Altmaier mit einer großen Neujahrsbrezel vom Bäcker Becker und einem Pfälzer Vesperkorb. (desa)

Peter Altmaier im Kreis der hiesigen CDU-Prominenz. Foto: red

Peter Altmaier im Kreis der hiesigen CDU-Prominenz.
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