
Wolfgang Bosbach.
Foto: pfalz-express.de/Licht
Berlin – Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach hat angekündigt, bei der Bundestagswahl 2017 nicht erneut zu kandidieren.
„Mit Ablauf dieser Wahlperiode werde ich meine politische Arbeit endgültig beenden“, zitiert ihn die „Bild-Zeitung“ auf ihrer Internetseite. Darüber habe er seinen Kreisverband informiert.
Als Grund nannte er „ein ganzes Bündel von Gründen, sowohl politische als auch sehr persönliche“. Er werde aber seine Pflichten als Abgeordneter bis zum Ende der aktuellen Wahlperiode erfüllen, so der CDU-Politiker weiter.
Bosbach sitzt seit 1994 im Bundestag. 2010 machte er eine Prostatakrebserkrankung öffentlich.
Kollegen würdigen Bosbach
Der nordrhein-westfälische CDU-Vorsitzende und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet hat den aus dem Bundestag ausscheidenden CDU-Innenexperten gewürdigt.
„Wir haben zusammen im Bundestag 1994 angefangen“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Online-Ausgabe).
„Ihn und seine offene und ehrliche Art, Menschen Politik nahezubringen und sie zu begeistern, schätze ich sehr. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren, haben wir uns doch regelmäßig getroffen, meistens im Schatten des Kölner Domes, zuletzt vor ein paar Tagen, um über Gott und die Welt zu reden. Unvergessen bleibt mir unsere Reise vor einigen Jahren nach Damaskus und Amman, wo wir uns gemeinsam um verfolgte Christen aus dem Irak und ihre Aufnahme in Deutschland gekümmert haben.“
Laschet betonte: „Dem Bundestag wird er fehlen. Als Freund wird er bleiben.“
Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer, erklärte: „Ich bedauere die Entscheidung von Wolfgang Bosbach, 2017 nicht mehr für den Bundestag zu kandidieren, weil ich ihn als äußerst verlässlichen, integren, fleißigen und kompetenten Kollegen schätze. Er hat wie kaum ein anderer Parlamentarier in den letzten beiden Jahrzehnten die Innenpolitik der CDU/CSU geprägt und verkörpert. Aber natürlich habe ich vollstes Verständnis für seine Entscheidung und für seine Gründe.“
Die innenpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, schrieb bei Twitter: „Sehr schade! Auch wenn uns politisch eine Menge trennt.“
Bosbach, der aus Bergisch Gladbach in Nordrhein-Westfalen kommt, genießt bis hinein in die Linksfraktion breite Sympathien.
(dts Nachrichtenagentur/red)

Diesen Artikel drucken


Berlin/Köln – Der frühere Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), hat eine Befassung des Bundestags mit den Sexualdelikten in der ...
Berlin – Hans-Christian Ströbele (Grüne) will bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr nicht wieder antreten. „Zur nächsten Bundestagswahl kandidiere ich nicht, habe ...
Berlin – Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach tritt als Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses zurück. Das wurde am Donnerstag (23. Juli) nach Gesprächen in seinem ...
Düsseldorf – Aus der Bosbach-Kommission, die die künftige NRW-Regierung in Sicherheitsfragen beraten soll, wird eine Bosbach-Baum-Kommission. „Ich wurde gefragt, ob ich Mitglied ...
Berlin – Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach fordert Konsequenzen aus dem Angriff in Hamburg. Bosbach sagte der „Heilbronner Stimme“: „Das Attentat von Hamburg ...
Neupotz – Der CDU-Kreisverband Germersheim lädt ein zum Wahlkampfauftakt des südpfälzischen Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart (CDU) mit Wolfgang Bosbach MdB. Die ...
Berlin – Der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach, hat den Beschluss der Braunschweiger Polizei, den Karnevalsumzug wegen Terrorgefahr abzusagen, eine ...
Berlin – Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Innenpolitiker Wolfgang Bosbach denkt über Konsequenzen nach seinem jüngsten Zusammenbruch nach. Gegenüber „Bild“ sagte Bosbach: „Das sollte ...
Berlin – Im Zuge der Abstimmung über neue Hilfen für das Euro-Krisenland Griechenland erwägt der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), persönliche ...
Berlin – CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach ist überzeugt, dass die Unionsparteien ihren Streit in den kommenden Wochen beilegen werden, plädiert aber auch für ...














Einer der letzten Konservativen verlässt nun die Murkelpartei.
Aber mit Betül Ulusoy geht’s bestimmt wieder bergauf.