
Symbolbild: Pfalz-Express
Rülzheim – Der Druck auf dem Wohnungsmarkt ist auch im Kreis Germersheim hoch: Immer weniger freie Wohnkapazitäten stehen zu immer höheren Kosten zur Verfügung.
In Rülzheim soll ein neues Wohngebiet entstehen. Ein Teil dieser Bauplätze soll gemäß Ratsbeschluss für Projekte als „bezahlbarer Wohnraum“ vorgehalten werden. Diese Wohnungen sollen Menschen mit geringerem Einkommen zugutekommen, jungen Familien und jungen Menschen ebenso wie Alleinstehenden oder Senioren.
Auf Initiative der SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Katrin Rehak-Nitsche hat das Finanzministerium des Lands Rheinland-Pfalz Rülzheim erst kürzlich in eine höhere Fördermietstufe 5 eingestuft. Damit besitzen Investoren laut Rehak-Nitsche in Rülzheim eine bessere Ausgangslage, um bezahlbaren Wohnraum durch ergänzende Landesmittel zu realisieren.
Wie können Bauträger oder auch private Investoren motiviert werden, solche Projekte anzugehen? Welche konkreten Programme, Fördermittel und Strukturen bietet das Land Rheinland-Pfalz? Welche Konzepte wurden in anderen Kommunen erfolgreich umgesetzt? Was sind die Erfolgsfaktoren bzw. wen oder was braucht es für eine erfolgreiche Umsetzung? Wie können Investoren für Projekte gewonnen werden? Wie kann eine Kommune langfristig ausreichend bezahlbaren Wohnraum sichern?
Rehak-Nitsche und der Landesvorsitzende des Sozialverbands Deutschlands, Norbert Weber, laden alle Interessierten ein, sich in dieser offenen Gesprächsrunde zu diesen und weiteren Fragen zu informieren und gemeinsam zu diskutieren.
Als Experten stehen zur Verfügung: Ulrike Maehrlein, ISB Investitions- und Strukturbank RLP, Petra Pfeiffer, Geschäftsführerin Wohnbau Wörth, Christian Rohatyn, Geschäftsführer Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer (GSW), Wolfgang Röhrling SoVD-Ortsverband Rülzheim.
Wann und Wo?
Die Veranstaltung findet am 23. November 2023 um 18:30 Uhr im katholischen Pfarrzentrum, Deutschordensplatz in Rülzheim stattfinden. Um Anmeldung wird bis zum 20.11.2023 gebeten beim Wahlkreisbüro der SPD-Abgeordneten Dr. Rehak-Nitsche per E-Mail an buero@rehak-nitsche.de oder telefonisch unter 07271-50 880 88.
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