Berlin – Der Familiennachzug erreicht langfristig wohl etwa den Umfang der Zahl der anerkannten Schutzberechtigten.
Von 1998 bis Mitte 2017 wurden rund 1,39 Millionen Visa für den Nachzug von Angehörigen nach Deutschland erteilt, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Angaben aus dem Auswärtigen Amt. Im selben Zeitraum wurden rund 967.000 Schutzsuchende in Deutschland anerkannt, teilte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit.
Allerdings wird der Familiennachzug zu Schutzberechtigten oder zu abgelehnten Asylbewerbern, die trotzdem einen Aufenthaltstitel erhielten und Angehörige nachholten, weder vom Auswärtigen Amt noch von einer anderen Behörde separat erfasst.
Die Angaben zum Familiennachzug enthalten alle Ausländer von außerhalb der Europäischen Union, die über ein entsprechendes Visum zu einem Angehörigen nach Deutschland zogen. Darunter sind jährlich etwa 20.000 Ausländer, die zu einem deutschen Staatsbürger ziehen, darunter auch Doppelstaatler oder vollständig Eingebürgerte.
Die meisten der seit 1998 nach Deutschland zugewanderten Nicht-EU-Ausländer kamen über das Asylsystem beziehungsweise über den Familiennachzug. Nur rund jeder Zehnte wanderte mit einem Visum für Arbeitskräfte ein. Beim Nachzug von Ehegatten und anderen Familienangehörigen ist zwischen EU-Ausländern und sogenannten Drittstaatsangehörigen zu unterscheiden.
Wer Angehörige aus einem EU-Staat nachholen möchte, benötigt kein Visum. Drittstaatsangehörige dürfen nur die Kernfamilie, also Ehepartner und Kinder nachholen. Der Vergleich der langfristigen Zahlen zum Familiennachzug und zu den anerkannten Schutzsuchenden zeige, dass „alarmistische Prognosen von drei oder mehr nachziehenden Angehörigen pro Flüchtling äußerst unwahrscheinlich“ seien.
Bisher hat die Bundesregierung noch keine Prognose zum Umfang des gesamten Familiennachzugs zu den in den vergangenen Jahren eingereisten Schutzsuchenden abgegeben. Für die größte Gruppe der Syrer geht sie von ungefähr einem nachziehenden Angehörigen pro Flüchtling aus. (dts Nachrichtenagentur)

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Der Krieg in Syrien ist vorbei.
Warum Familiennachzug?
Wenn, dann Familienzusammenführung IM HEIMATLAND!
Sehe ich genauso. Daran sieht man die ganze Verlogenheit der Flüchtlingsdebatte: es wird nie wieder davon gesprochen, wann die Menschen wieder nach hause gehen. Und somit zeigt sich, dass die illegale Einwanderung dazu genutzt wird, Menschen aus der ganzen Welt – aus was für Gründen auch immer – hier dauerhaft anzusiedeln: gegen den Willen der Mehrheitsbevölkerung im Land!
Matthias Joa
Eine Lüge zum Nachzugsfaktor – real 4-5 Personen bei Syrern – aber wichtige Infos im Artikel. Seit 1998 wurden bereits 1,39 Millionen!! Visa (ohne sonstige Migranten !) für den Nachzug von Angehörigen aus NICHT-EU-LÄNDERN nach Deutschland erteilt.
Mit dem schon im Land befindlichen also alleine 2,39 Millionen. Plus die schon seit Jahrzehnten faktisch geduldete illegale Einwanderung per Asylrecht, plus zT schlecht integrierte Nachkommen türkische Gastarbeiter, Migration Afrika, Armutszuwanderung Osteuropa etc. – logisch, dass da die Kosten explodieren. Das Geld könnten wir selbst gut gebrauchen !
Kein Wunder, warum unsere Innenstädte so aussehen – das ist nicht vom Himmel gefallen, ganz unabhängig von der kompletten, bis heute andauernden Grenzöffnung seit 2015.
Noch schlimmer: Auch abgelehnte Asylbewerber durften in der Vergangenheit wohl Angehörige nachholen, und die Nachzügler tauchen in keiner Statistik auf – niemand hat die Verantwortung.
Die Regierungen erheben auch keine Daten zur Zahl der Muslime in Deutschland. Diese sollte erheblich höher sein, als offiziell angegeben. Sie wissen es nicht – und wollen es auch gar nicht wissen.
Wenn die Migration nicht bald eingedämmt wird, ist Deutschland verloren. Die Bevölkerungspyramide wird von unten ausgehebelt, unsere Kinder und deren Nachkommen werden uns verfluchen, dass man ihnen ihre Heimat genommen hat. Die Bundestagswahl ist auch eine Abstimmung über die gescheiterte Migrationspolitik