Berlin – Während Union und SPD bei den Sondierungen noch über den Familiennachzug von Flüchtlingen mit eingeschränktem Status streiten, bereitet das Auswärtige Amt bereits die Wiederaufnahme des Nachzugs ab Mitte März vor.
„Die Visastellen der hauptsächlich betroffenen Botschaften und Generalkonsulate nehmen derzeit Terminwünsche entgegen und registrieren sie“, schreibt das Auswärtige Amt in der Antwort auf eine Anfrage der Linken, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“.
Die Betroffenen können mit einem Termin ein Visum zum Familiennachzug beantragen. Entsprechende Termine dürfte es in der Regel aber erst in einigen Monaten geben.
Das Ministerium weist darauf hin, dass die Vorbereitungen entsprechend der geltenden Rechtslage und mit Blick auf das Fristende laufen. Antragsteller würden entsprechend beraten: „Das Auswärtige Amt wie die Auslandsvertretungen informieren und beraten Betroffene im Rahmen der bestehenden Gesetzeslage“, heißt es in dem Schreiben.
Der Familiennachzug betrifft vor allem Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien, aber auch dem Irak. Die innenpolitische Sprecherin der Linken, Ulla Jelpke, forderte, dass die Debatte über eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs endlich aufhören müsse: „Menschen müssen sich auf die Zusagen des Staates verlassen können. Das gilt auch in diesem Fall.“
Bei der Union stieß das Vorgehen des Auswärtigen Amtes dagegen auf heftige Kritik. Der innenpolitische Sprecher Stephan Mayer (CSU) sagte der Zeitung: „Der nur geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel sollte es mit Blick auf die Sondierungsverhandlungen tunlichst vermeiden, Fakten zu schaffen.“
Die Union fordere, die Aussetzung des Familiennachzugs zu verlängern. Der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster mahnte mit Blick auf die Sondierungen von Union und SPD: „Der notwendige Kompromiss hat nicht Zeit bis zum Abschluss von möglichen Koalitionsverhandlungen.“
Er sehe aber „gute Chancen auf eine zügige Einigung im Sinne eines behutsamen, gesteuerten und gestaffelten Familiennachzugs mit Härtefallregelungen, wie es so auch schon führende SPD-Innenpolitiker formuliert haben.“ Das Auswärtige Amt müsse sich noch zurückhalten: „Deshalb sollte das AA ausgerechnet jetzt nicht zündeln“, sagte der Innenpolitiker. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken



Berlin – Der CSU-Innenpolitiker Stephan Mayer hat sich beim Streit über die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte offen dafür gezeigt, bei ...
Berlin – Die Junge Gruppe in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion will die Aussetzung des Familiennachzugs für eingeschränkt Schutzberechtigte unter den Flüchtlingen noch im Januar ...
Berlin – In der Union wird über einen Systemwechsel beim Familiennachzug gesprochen. Armin Schuster, der Obmann der CDU im Innenausschuss des Bundestags, ...
Berlin – Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat Kompromissbereitschaft beim Familiennachzug angedeutet. Als wegweisend für eine Verständigung bezeichnete der NRW-Ministerpräsident das Urteil ...
Berlin – Immer mehr anerkannte syrische Flüchtlinge haben einen Anspruch auf Familiennachzug. Zu diesem Schluss kommt ein internes Papier der Bundesregierung, das ...
Berlin/Juba – Das Auswärtige Amt bereitet die Evakuierung deutscher Staatsbürger aus dem Südsudan vor. Der Krisenstab der Bundesregierung im Auswärtigen Amt sei ...
Berlin – Die Grünen lehnen einen Kompromissvorschlag aus der CDU beim Familiennachzug ab. „Der Vorschlag von Jens Spahn geht an der Realität ...
Berlin/Mainz – Vor Beginn der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag in Berlin hat die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) eine Lockerung des Familiennachzugs von ...
Berlin – Der Familiennachzug erreicht langfristig wohl etwa den Umfang der Zahl der anerkannten Schutzberechtigten. Von 1998 bis Mitte 2017 wurden rund ...
Berlin- Die Kommunen in Deutschland wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auffordern, den Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem oder subsidiärem Schutz über März ...
Berlin – Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge auf den griechischen Inseln übersteigt nach Informationen der Bundesregierung derzeit die Asyl-Verfahrenskapazitäten der Behörden ...
Berlin – Union und SPD haben ihren Streit über den Familiennachzug von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen beigelegt. „Wir haben eine vernünftige Lösung gefunden ...














Wie sagte Schulz nach der Wahl: „Wir haben verstanden“. Wirklich?
Scheinbar nicht, und scheinbar ist die SPD-Führung genauso machtgeil und lernresistent wie unsere „Bundes-Mutti“. Die Deutschen wünschen sich ein Deutschland in Frieden, eine vorteilhafte Politik für das einheimische Volk und nicht für die Völker der Welt. Diese müssen bei der Priorität einer deutschen Regierung stets erheblich sekundären Wert haben. Priorität hingegen muss das deutsche Volk haben – deren Renten, deren Sozialabsicherungen, deren Vorteile im Leben. Einem Leben, das nicht Flaschen sammeln im Alter oder Hartz 4 bei Arbeitslosigkeit bedeutet.
Dass ein Nachzug an Migranten und deren Familien nicht gewünscht sind.
Wenn diese Kasper so weitermachen haben wir schneller Bürgerkrieg als es uns lieb ist….