Kommunen: Familiennachzug für Flüchtlinge bis 2020 aussetzen

25. Januar 2017 | 2 Kommentare | Kategorie: Nachrichten
Sujetbild: Pfalz-Express

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Berlin- Die Kommunen in Deutschland wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auffordern, den Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem oder subsidiärem Schutz über März 2018 hinaus um weitere bis zu zwei Jahre auszusetzen.

„Wir müssen verhindern, dass die Kommunen durch den Familiennachzug überfordert werden“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der „Rheinischen Post“.

„Deshalb wollen wir, dass das im März 2018 auslaufende Moratorium für den Familiennachzug für Flüchtlinge mit begrenztem Asylstatus noch einmal um ein, zwei Jahre verlängert wird“, sagte Landsberg.

Vertreter der drei kommunalen Spitzenverbände wollen dieses Anliegen am heutigen Mittwoch bei einem Treffen mit Merkel vorbringen. Den subsidiären Schutzstatus erhalten Migranten, die keine Flüchtlinge im rechtlichen Sinne sind, denen aber in ihrer Heimat „ernsthafter Schaden“ durch Folter, Todesstrafe oder Kriegshandlungen droht.

Dies gilt für die meisten Syrer. Berlin hatte den Familiennachzug für sie im März 2016 für zwei Jahre ausgesetzt. (dts Nachrichtenagentur) 

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2 Kommentare auf "Kommunen: Familiennachzug für Flüchtlinge bis 2020 aussetzen"

  1. Kai Schnabel sagt:

    Wenn ich mir den aktuellen Streit um den Familiennachzug anhöre, habe ich wenig Hoffnung, dass sich hier etwas ändert – was für MEIN Empfinden DRINGEND notwendig wäre! Dass sich die Kommunen endlich wehren und diesem Wahnsinn ein Ende machen.
    WARUM erzählt uns die Politik immer von Kriegsflüchtlingen – wir wissen inzwischen Alle, dass ein großer Teil Wirtschaftsmigranten sind!
    Ja, es gibt auch anständige Menschen, die wirklich unsere Hilfe brauchen, die sollen sie auch bekommen, aber der Rest muss unser Land wieder verlassen! Der Krieg in Syrien ist vorbei. Es finden viiiiel zu wenig Abschiebungen statt auch von Straftätern, vor allem in RLP!
    War früher die SPD nicht die Partei des „kleinen Mannes“? Heute scheint es die Partei der Flüchtlinge zu sein…………..

  2. Kai Schnabel sagt:

    In Kandel haben wir am Sonntag einen ersten Schritt gemacht. ICH hoffe, dass bei der nächsten Demo mehr Menschen aus Kandel und dem Umfeld mit dazukommen, dass die Mentalität der drei Affen aufhört: Augen zu, Ohren zu, Mund zu …………….
    Die Gewalt in Deutschland ist inzwischen soooo groß, der Zuzug der Wirtschaftsmigranten unüberschaubar, das muss aufhören!
    Ich habe im Vorfeld der Kandler Demo nur von Rechtsextremismus gelesen, es wird nicht zugelassen, dass die Menschen nur friedlich demonstrieren und unseren Politikern ein STOPP-Schild zeigen möchten.
    (…)

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