Kandel/Landau/Straßbourg – Die AG 60plus (SPD) ist auch außerhalb ihrer politischen Tätigkeiten gemeinsam aktiv: So ist es bereits Tradition, gemeinsam Ausflüge, Wanderungen und Fahrten zu unternehmen.
Und wie jedes Jahr wurde die AG 60plus Südpfalz von Jutta Steinruck, SPD-Abgeordnete des Europäischen Parlaments, nach Straßburg eingeladen. Dieses Mal war das Interesse besonders groß, denn die Fahrt ins Elsass am 16. April war schon frühzeitig ausgebucht. Es konnten auch einige Interessierte fernab der Südpfalz – aus dem Glantal – begrüßt werden.
Nach einer Stadtrundfahrt begrüßte Jutta Steinruck die Teilnehmer im Innenhof des Europäischen Parlaments. Beim Aufenthalt der AG 60plus im Plenum stand eine Debatte über die Zukunft der Europäischen Union auf der Agenda, mit einer Erklärung von Jyrki Katainen, Ministerpräsident von Finnland. Es entstand eine lebhafte Diskussion, denn nicht alle Abgeordneten konnten der Meinung des Ministerpräsidenten aus dem hohen Norden zustimmen.
Die Debatte wurde häufig gestört: Einige Abgeordneten strömten in den Sitzungssaal, andere verließen das Plenum, wieder andere unterhielten sich auf den Gängen. Diese Unruhe wurde Parlamentspräsident Martin Schultz zu viel: Er ermahnte die Abgeordneten, dass dieses Verhalten nicht mit der Würde des hohen Hauses vereinbar sei und bekam dafür spontanen Applaus von den Zuhören auf den Gästerängen. Daraufhin stellte der Parlamentspräsident fest, dass Meinungskundgebungen von den Gästen nicht erlaubt seien, aber: „Ich bedanke mich in diesem Fall ausdrücklich dafür““, sagte Schultz.
Auch in diesem Jahr genossen die Gäste Elsässer Flammkuchen und einen guten Tropfen von der Elsässischen Weinstraße. Die Teilnehmer bedankten sich mit Beifall bei Jutta Steinruck für die Einladung und bei Micaela Mihov, Assistentin der Europaabgeordneten, für ihre Betreuung im Parlament und bei der Stadtrundfahrt sowie bei Klaus Böhm, stellvertretender Vorsitzender der AG 60plus Südpfalz, für die Organisation der Tagesfahrt. (red)
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