Sonntag, 21. Oktober 2018

Abgeschobener aus Ellwangen lebt obdachlos in Rom

23. Mai 2018 | 6 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Blick auf Rom.
Foto: dts nachrichtenagentur

Rom  – Yussif O., der als „Togolese von Ellwangen“ bekannt wurde, nachdem er sich seiner Abschiebung aus Deutschland entzogen hatte und vorige Woche doch nach Italien ausgeflogen wurde, lebt nun offenbar obdachlos in Rom.

Das berichtet die Wochenzeitung „Die Zeit“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Ein Reporter der Zeitung hatte den 23-Jährigen während und nach seiner Abschiebung begleitet.

Ende April war Yussif O. in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Ellwangen einer Abschiebung entgangen, weil Mitbewohner die Polizei vertrieben. Vier Tage später wurde O. festgenommen und nach Mailand ausgeflogen.

Nach Informationen der Wochenzeitung sagte Yussif O. dort, er sei nicht Staatsbürger von Togo, sondern von Ghana und wolle dorthin ausreisen. Er gab sein Asylbegehren in Italien auf, kann allerdings zurzeit seine Heimreise nicht finanzieren.

Er ist in einem Zeltlager untergekommen. Nach Angaben seines Anwalts hat sich Yussif O. in Ellwangen nichts zuschulden kommen lassen. Laut Polizei habe sein Mandant in den derzeit laufenden Verfahren nur einen „Zeugenstatus“. (dts Nachrichtenagentur)

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6 Kommentare auf "Abgeschobener aus Ellwangen lebt obdachlos in Rom"

  1. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    „…nicht Staatsbürger von Togo, sondern von Ghana und wolle dorthin ausreisen. Er gab sein Asylbegehren in Italien auf, kann allerdings zurzeit seine Heimreise nicht finanzieren.“
    ——————-
    Vielleicht sammeln wir alle ein paar EuroCent und legt er sich wieder mehrere Identitäten an, eine wird ja OHNE PASS funktionieren?

    Ich glaube allerdings eher, dass er uns bald wieder mit seiner „unaufdringlichen Zurückhaltung“ in Deutschland erfreut!
    😉

  2. Odradek sagt:

    Es hat ihn niemand gezwungen, nach Europa auszuwandern. Ein Asylgrund liegt bei ihm nicht vor, Übrigens auch nicht, wenn er nun behauptet, aus Ghana zu sein. Er soll in seinem Land sein Glück finden oder muss eben seine Qualifikationen in anderen Ländern anbieten: wenn er keine hat, dann ist es eben so. Es wird auch höchste Zeit, die unzähligen Eriträer, die hier von Staates Gnaden unterhalten werden und nichts tun, ebenfalls nach Hause zu schicken, da ebenfalls kein Asylgrund vorliegt. In diesem Irrenhaus bekommt jeder Eriträer Asyl – selbst wenn er nicht mal einer ist!

  3. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Bereits nach seinem ersten Interview haben Kommentatoren darauf hingewiesen, dass in Togo nicht Englisch, sondern Französisch gesprochen wird. Nun, Fremdsprachenkenntnisse habe ich ihm nicht unbedingt zugetraut. Unseren Behörden ist dieses „Detail“ wohl glatt entgangen.

    Am Flughafen Memmimgen wurden übrigens diese Woche Familien beim Start in den Urlaub darauf kontrolliert, ob die mitreisenden Kinder nicht vielleicht die Schule schwänzen. In zehn Fällen wurde durch die Polizei Anzeige erstattet.

    Erstaunlich wie streng es Buntland bei den eigenen Bürger mit den Gesetzen hällt. Aber was sind schon ein paar zehntausend Asylbetrüger unbekannter Herkunft verglichen mit der Bedrohung die von Schulschwänzern ausgeht …

    • Danny G. sagt:

      Ich würde zu gerne einmal zusehen wie kurz vor den Sommerfereien auf bayerischen Flughäfen die Passagiere und deren Kinder kontrolliert werden, welche einen Flug ins schöne, sonnige Westasien gebucht haben. Seit meine Kinder in der Schule sind, fliegen/fahren die dort zu integrierenden Westasiaten und Südosteruopäer bis zu 1 Woche früher in die „Heimat“, ohne dass sich irgendwer darum kümmern würde.
      Und ich wette, dass eine solche Kontrolle „unschöne“ Bilder produzieren würde und daher von vorneherein erst gar nicht durchgeführt wird.

  4. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Laut einem Bericht der WELT fehlen in 40% der Ausländerämter die technischen Einrichtungen für eine schnellem Identitätsfesstellung. Bei den Sozialbehörden sieht es noch schlimmer aus.

    Man kann festhalten: Die Regierung überlässr das Land Horden fremder Männer.

    Der Chef des BAMF hat drei Wochen nach Merkels Grenzöffnung den Bettel hingeschmissen. Schmidt hatte wohl eingesehen, dass man sich bei der Organisation von Sintfluten besser nicht
    Akteuren in den Weg stellt, die bei Ereignissen von biblischem Ausmaß schon von Hause aus einen
    uneinholbaren Vorsprung an Know-how mitbringen.

  5. fredvumjupiter sagt:

    Klara Müller (* Name vom Verfasser geändert) Jahrgang 1927 hatte mir ihrer eigenen Hände geholfen die Trümmer in ihrer Heimatstadt wegzuräumen. In den entbehrungsreichen Jahren des Wiederaufbaus hatte Sie 4 Kinder geboren, erzogen und groß gezogen. Heute wühl Klara Müller im Dreck der Mülltonnen ihrer Heimatstadt um sich mit dem Flaschenpfand das Überleben zu sichern.

    Wenn interessieren bei der Geschichte der Klara Müller diese „Flüchtlingslügenmärchen“ eines Togolesen der mit dem Flugzeut all inclusive durch Europa getourt wird?

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