Ellwangen – Die Polizei hat bei der zunächst missglückten Abschiebung im baden-württembergischen Ellwangen Praktikanten eingesetzt.
Das sagte der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft in Baden-Württemberg, Ralf Kusterer, am Mittwoch. Der Rückzug vor der bedrohlichen Menschenmenge in dem Flüchtlingsheim sei daher „die einzige richtige Entscheidung“ gewesen.
Nur so hätten die anwesenden Polizei-Praktikanten wirksam geschützt werden können. Wäre den Polizeischülern etwas passiert, hätten sie keinen vergleichbaren Schutz wie Beamte auf Probe oder Lebenszeit, so die Gewerkschaft.
„In der Regel erhalten Polizeischüler, die so stark verletzt wurden, dass sie nicht mehr polizeidiensttauglich sind, keine Einstellung nach der Ausbildung“, sagte Kusterer. Der Gewerkschafter kritisierte, dass bei der total überlasteten Personalsituation in der Polizei immer mehr Polizeischüler „an vorderster Front eingesetzt“ würden – ohne entsprechend abgesichert zu sein.
Die Abschiebung am 30. April aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) war gescheitert, weil die Bewohner dem Abzuschiebenden zu Hilfe kamen, sodass die Polizei ihn zunächst wieder frei ließ.
Tage später rückten die Beamten dann mit einem größeren Aufgebot an und nahmen mehrere Personen fest. (dts Nachrichtenagentur)
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„….total überlasteten Personalsituation in der Polizei immer mehr Polizeischüler „an vorderster Front eingesetzt“ würden..“
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total überlastet?
Noch gestern wurden wir von Seehofer mit dem RÜCKGANG der Kriminalität belogen.
Staats-Fake-News.
Aha, Polizeischüler im Fronteinsatz. Davon wurde auf der Pressekonferenz letzte aber nichts berichtet.
Das ganze war offenbar nichts anderes als eine Polizeishow um davon abzulenken, dass die Personaldecke nicht mehr trägt. Gut, dass gerade die Kriminalität sprunghaft zurückgeht. Dann gibt es ja auch bald wieder freie Plätze in den Gefängnissen.
Da haben ja wenigstens die Praktikanten gesehen, daß die Polizei die „ärmsten der armen“ sind. Auch wenn unsere Kriminalität sprunghaft zurück geht. Was mir eigentlich ein Rätsel ist und bleibt.