Donnerstag, 23. September 2021

A-Jugend der JSG Wörth/Hagenbach: Qualifikation zur Handball-Bundesliga noch möglich

12. Juni 2013 | Kategorie: Sport Regional

 

Weibliche A-Jugend der JSG Wörth/Hagenbach: Am Sonntag muss die Mannschaft in Waiblingen antreten. Foto: lumi

Nach zwei unglücklichen Niederlagen und zwei Siegen belegt die Wörther A-Jugend den 3.Platz – Jetzt geht es am Sonntag weiter in Waiblingen

Die weibliche A-Jugend der JSG Wörth/Hagenbach kann weiter auf die Qualifikation zur Handball-Bundesliga hoffen. Beim Turnier in Kamen belegte sie den dritten Platz und nimmt am nächsten Wochenende in Waiblingen an einem weiteren Ausscheidungsturnier teil. Sie unterlag der Jugendspielgemeinschaft Halle/Magdeburg mit 16:18, dem Gastgeber und späteren Turniersieger TVG Kaiserau noch unglücklicher 22:24 und schlug die HSG Irmenach/Kleinich/ Horbruch mit 17:15 und die HSG Sulzbach/Leidersbach mit 20:16.

„Ich bin mit der Leistung der Mannschaft im Turnier vollauf zufrieden. Wir haben mit dieser neuen Formation noch nie zusammen gespielt. Gegen die beiden großen Favoriten Kaiserau und Halle/Magdeburg ist sie über sich hinausgewachsen, aber nicht belohnt worden“ sagte Trainerin Manuela Bast. Der kämpferische Einsatz habe in allen Spielen bis zur letzten Minute gestimmt. In der letzten entscheidenden Begegnung habe sie auch wieder eine gute spielerische Leistung gezeigt.

Im ersten Spiel – alle Partien gingen nur über zweimal 20 Minuten – gegen Halle/Magdeburg gerieten ihre Schützlinge nach einer 1:0- und 3:2-Führung (8. Minute) nach 16 Minuten mit 3:8 und zur Halbzeit mit 5:11 in Rückstand. Doch nach der Pause änderte sich das Bild völlig. Die Wörther stellten auf kurze Deckung der Haupt-Torschützin um, holten innerhalb von sieben Minuten auf 10:11auf und schienen das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Aber die zu diesem Zeitpunkt aus dem Konzept gekommenen Spielerinnen der Sportgymnasien der beiden Städte zogen wieder auf 12:16 (36.Minute) weg. Die Bast-Truppe gab nicht auf und kam erneut auf 15:17 heran. In der letzten Spielminute hatte sie noch großes Pech, als ihr Konter durch ein Foulspiel unterbunden wurde. Die Unparteiischen verhängten nur eine Zwei-Minuten-Strafe und gaben lediglich einen Freiwurf, so dass es beim 16:18-Endstand blieb.

Die zweite Begegnung gegen den gastgebenden TVG Kaiserau nahm einen völlig anderen Verlauf. Zunächst waren es die Wörther, die das Heft in die Hand nahmen und in der neunten Minute schon 7:2 führten. Dann gab aber die DHB-Auswahl –Torfrau den Einheimischen durch mehrere Paraden großen Rückhalt und sie kamen auf 7:6 (12.Minute) heran. Die Bast-Schützlinge ließen sich aber auch von der lautstarken Kulisse in der vollen Halle nicht beeinflussen, lagen wieder 10:7 (14.Minute) und 11:8 (17.Minute) vorne, ehe bei 12:10 die Seiten gewechselt wurden.

Im zweiten Abschnitt wurde die Partie viel hektischer, da die Gastgeberinnen – bei ihnen hatten zuletzt fünf Spielerinnen den Sprung in den DHB-Kader und in die U17-Nationalmannschaft geschafft – merkten, dass ihre Gegnerinnen mehr Gegenwehr als erwartet leisteten. Dazu hatten die beiden Schiedsrichterinnen aus Duisburg immer mehr Mühe für die Wörther nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen. Das nutzten die Hausherren redlich aus. In der 24.Minute glichen sie zum ersten Mal aus (13:13) und in der 30.Minute nochmals zum 17:17. Nach einer Roten Karte für Lea Mae Bleh waren die tapfer kämpfenden Wörther nur noch zu Dritt auf dem Feld und gerieten erstmals in der 35.Minute mit 17:18 in Rückstand. Sie kamen immer wieder ran, mussten sich aber nach 40 Minuten mit 22:24 sehr unglücklich geschlagen geben.

Am Sonntag traten sie schon um 10 Uhr gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch an. Jetzt spielten die Nerven eine große Rolle, weil gewonnen werden musste, um noch eine Chance auf den dritten Platz zu haben. Trotz des schwächeren Spiels der Wörther mussten sie nur einmal in der 13.Minute den Ausgleichstreffer zum 5:5 in Kauf nehmen. Ansonsten führten sie stets und siegten mit 17:15 (7:5).

Das letzte Spiel gegen die hessische Spielgemeinschaft Sulzbach/Leidersbach, deren erste Damenmannschaft bereits Bundesliga spielte – derzeit dritte Liga – musste schließlich den Ausschlag geben, wer diesen dritten Platz belegen sollte. Die Wörther gingen wieder voll motiviert in die Partie und legten bis zur 11.Minute eine 5:1-Führung vor. Zur Halbzeit hieß es 11:8. diesen Drei-Tore-Vorsprung gaben sie während des zweiten Abschnittes nie aus der Hand und am Ende hieß es 20:16.

Für die Wörther spielten Michelle Kasperlik und Sarah Nickl im Tor sowie Lea Mae Bleh (16 Tore), Kathrin Meyer (3), Franziska Stenzel (2), Christine Kappes (7), Katharina Voigt, Olivia Wenzel, Julia Knoblauch (3), Mirjam Stumpf (5), Johanna Damm, Anika Henschel (25/12), Anne Schmitt (4)

Am Sonntag muss die Mannschaft in Waiblingen antreten. Um 13 Uhr wird gegen den gastgebenden VFL gespielt, um 16 Uhr ist die neue JSG Boudenheim der Gegner, eine Spielgemeinschaft aus der früheren DJK Sportfreunde Budenheim und dem TV Bodenheim. Der Sieger ist für die Bundesliga qualifiziert. (lumi)

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