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Wer sich häufig gestresst, unruhig und angespannt fühlt, sollte dagegen ätherische Öle einsetzen.
Da Emotionen wie Angst und Freude aus dem limbischen System stammen und dieser Teil des Gehirns direkt mit dem Geruchssinn verbunden ist, kann es mit ätherischen Ölen sanft, aber dennoch effektiv beeinflusst werden. Die Duftmoleküle gelangen schnell und direkt in das limbische System.
Die Öle können verschieden angewendet werden. Sie fühlen sich schnell besser, wenn Sie den Duft einfach nur tief einatmen. Sie können das ätherische Öl auch als Dusch- oder Badezusatz verwenden. Außerdem kann es in einen Aroma-Roll-On gegeben werden. Mit diesem kann ein wenig des ätherischen Öls auf die Handgelenke aufgetragen werden. Und schließlich kann das ätherische Öl über einen Aroma-Diffusor oder eine Duftlampe im Raum verteilt werden.
Im Folgenden finden Sie fünf ätherische Duftöle, die beruhigend wirken, die Stimmung aufhellen und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen:
1. Lavendelöl
Hoch konzentriertes, reines Lavendelöl wird mithilfe von Wasserdampfdestillation aus dem Kraut und den Blüten der Lavendel Pflanze hergestellt. Es sollte nur verdünnt mit einem anderen Basisöl wie Sonnenblumen oder Jojobaöl verwendet werden.
Lavendelöl wird in der Aromatherapie eingesetzt, um innere Harmonie zu erreichen, Depressionen und Ängste zu beseitigen und Klarheit und Ruhe in Gedanken und Emotionen zu bringen.
Außerdem hat es die folgenden positiven Wirkungen auf die Gesundheit:
Bei Husten und Bronchitis:
Hier hilft ein Lavendelöl-Wickel. Man mischt dazu zwei bis drei Tropfen Lavendelöl mit einem Esslöffel Basisöl und verteilt die Mischung auf einem Tuch. Dieses erwärmt man und legt es dann auf die Brust. Man fixiert das Tuch mit einem Schal und lässt das Lavendelöl zwei Stunden lang wirken.
Bei Kopfschmerzen
Ein paar Tropfen auf die Schläfen und die Stirn auftragen. Durch die krampflösende Wirkung des Lavendelöls werden Spannungskopfschmerzen gelindert.
Bei Schlafstörungen
Zu diesem Zweck stellt man ein Spray aus 100 ml destilliertem Wasser, 50 ML Alkohol und 10 Tropfen Lavendelöl her und besprüht damit das Kopfkissen.
Bei Insektenstichen
Ein Tropen Lavendelöl wird auf den Insektenstich aufgetragen. Es lindert den Juckreiz.
Bei niedrigem Blutdruck
Hier hilft ein Vollbad mit dem Zusatz von ein paar Tropfen Lavendelöl. Es erfrischt und regt an.
2. CBD-Aromaöl
Die Anwendung von CBD-Aromaöl entspricht der gängigen Anwendung von CBD-Öl. Es kann vor allem bei leichteren Beschwerden Linderung verschaffen.
Bei CBD-Aromaöl unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten:
Echtes Aromaöl:
Dieses Aromaöl darf nur äußerlich angewendet werden. Es enthält ein oder mehrere ätherische Öle.
Es besteht aus ein oder mehreren ätherischen Ölen plus CBD-Extrakt. Es ist nur selten erhältlich. Die Anwendung sollte nur äußerlich erfolgen.
CBD-Öl, das als Aromaöl deklariert wird:
Die Anwendung kann innerlich und äußerlich erfolgen. Es enthält ein Trägeröl, meist Hanfsamenöl, plus CBD Extrakt. Es wird normalerweise mittels CO2-Extraktion hergestellt.
Ätherisches Hanföl:
Es wird mittels Wasserdampfdestillation aus Hanfblüten und Hanfblättern hergestellt. Es wird wie andere ätherische Öle angewendet. CBD Blüten kann man käuflich erwerben.
CBD-Aromaöl kann das Immunsystem stärken, bringt Entspannung, lindert Entzündungen und Schmerzen. Manche Anwender benutzen es, um besser schlafen zu können.
Abhängig von der Dosierung kann es bei der Konzentration helfen.
Mögliche Anwendungsgebiete von CBD-Aromaöl sind:
• Schlaflosigkeit
• Kopfschmerzen
• Stimmungsaufheller
• Angstlöser
• Linderung von Schmerzen
• Verringerung von Stress
• Entspannung
• Leistungssteigerung
3. Zitronenöl
Ätherisches Zitronenöl wird aus der Schale der Zitrone kalt gepresst. Die Herstellung ist schonend und relativ einfach und da dabei keine Hitze entsteht, bleiben auch die Inhaltsstoffe erhalten. Es hat einen angenehm frischen, spritzigen und fruchtigen Duft. Das kaltgepresste Öl ist für die Aromatherapie geeignet, kann aber auch als Lebensmittel verwendet werden.
Es gibt allerdings auch ätherisches Zitronenöl, das durch Wasserdampfdestillation gewonnen wird. Da die Herstellung aufwändiger und somit teurer ist, ist es ziemlich selten. Es ist dickflüssiger, viel länger haltbar, enthält aber kaum Vitamine und Bioflavonoide.
Reines ätherisches Zitronenöl wird in kosmetischen Produkten als Duftstoff verwendet, findet Verwandung als Raumduft und ist geeignet als Behandlungsmittel für die innere Anwendung.
Die folgenden therapeutischen Eigenschaften von Zitronenöl sind schon lange bekannt:
• entzündungshemmend
• blutstillend
• fiebersenkend
• fördert die Konzentrationsfähigkeit
• harntreibend
• wirkt gegen Blutarmut
• löst Krämpfe
• stärkt das Herz
• steigert die Stimmung
• regt die Psyche an
Vor allem im Winter, wenn Erkältungskrankheiten grassieren und bei Winterdepressionen kann Zitronenöl in einem Diffusor oder in einer Duftlampe sehr wohltuend sein. Das reine ätherische Zitronenöl desinfiziert die Luft in einem Raum.
Etwas ätherisches Zitronenöl in einer Duftlampe hellen die Stimmung auf und steigern die Fähigkeit zur Konzentration. Zitronenöl kann auch zur Vertreibung von Insekten dienen. Bei der Mischung des Zitronenöls mit Lavendel wird die Wirkung auf Insekten noch verstärkt.
Das Einatmen des Zitronendufts hellt nicht nur die Stimmung auf, sondern stärkt auch das Immunsystem und lindert Entzündungen im Bereich der Atemwege.
Reines ätherisches Zitronenöl sollte nie pur verwendet, sondern immer verdünnt verwendet werden.
Aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe im reinen ätherischen Zitronenöl, ist es nicht lange haltbar. Es sollte immer dunkel und kühl gelagert werden und möglichst schnell verbraucht werden.
4. Fichtenöl
Ätherisches Fichtenöl wird per Wasserdampfdestillation aus den Nadeln und Zweigen der Fichte destilliert. Es hat einen angenehmen Duft nach grünem Wald. Der Duft wirkt sowohl beruhigend als auch anregend. Das Öl wirkt ähnlich wie ein Spaziergang im Wald. Es weitet die Lunge und vermittelt ein Gefühl der Entspannung und die Verbundenheit zur Natur. Es löst emotionale Blockaden und verhilft zu innerer Ausgeglichenheit.
Traditionelle Verwendungsmöglichkeiten von Fichtenöl sind:
• Muskelschmerzen
• Krämpfe
• Durchblutungsstörungen
• Rheuma
• Asthma
• Bronchitis
• Husten
Weiterhin wirkt es gegen Bakterien, hemmt Entzündungen, löst Verschleimungen, wirkt entspannend und schmerzlindernd und stimuliert das Immunsystem.
Bei Massagen gegen schmerzende Muskeln und Gelenke sollte ätherisches Fichtenöl mit einem Trägeröl vermischt werden.
Natürlich eignet sich ätherisches Fichtenöl auch gut für die Verwendung in einem Diffusor oder einer Duftlampe.
Hier wirkt es, wie folgt, auf die Seele:
• Es gibt Trost und Halt.
• Es verringert Stress.
• Ätherisches Fichtenöl hilft bei Nervosität.
• Es mindert Erschöpfung.
• Es hilft gegen Anspannung und Angstzustände.
5. Pfefferminzöl
Ätherisches Pfefferminzöl wird mithilfe von Wasserdampfdestillation aus Pflanzen der Pfefferminze hergestellt, die noch keine Blüten tragen. Die Konzentration des ätherischen Öls ist in der Pflanze während der Wachstumsphase am höchsten.
Der Duft von ätherischen Pfefferminzöl löst Verspannungen und stärkt das Selbstvertrauen. Es stellt die Vitalität wieder her. Ätherisches Pfefferminzöl hilft mit psychischer Erschöpfung umzugehen, anhaltenden Stress zu überwinden und das gegenseitige Verständnis zwischen Menschen zu fördern.
Ätherisches Pfefferminzöl in der Duftlampe ist weiterhin ein sehr wirkungsvolles Mittel gegen
• Erkältungskrankheiten
• Heiserkeit
• Kopfschmerzen
Sie sollten nie mehr als 2-3 Tropfen in die Schale geben.
Ätherisches Pfefferminzöl sollte nicht bei Babys und Kleinkindern verwendet werden. Es sollte nicht während der ersten drei Monate einer Schwangerschaft verwendet werden.
Pfefferminzöl kann die Haut reizen. Es kann unter Umständen zu Schwindel und Benommenheit führen. Es sollte nicht abends angewendet werden, da es zu Einschlafschwierigkeiten führen kann.

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