
Foto: Mario Daum
Maximiliansau – Erstmals wurde der Weihnachtsmarkt in Maximiliansau vom Ortsbezirk ausgerichtet und traf dabei alle Erwartungen.
Das berichtete Ortsvorsteher Jochen Schaaf am Montagabend in der Pfortzer Stubb des Alten Schulhauses in Maximiliansau.
Dort fand im feierlichen Rahmen die Spendenübergabe an die Vertreter der Tafel Wörth und des Kinderhospizes Sterntaler statt. Wie in all den Jahren zuvor auch, wurde der Weihnachtsmarkt von Jürgen Nelson, Ariane und Michael Bastian von der SPD Maximiliansau organisiert. Erstmals nach der Corona-Pandemie fand er wieder statt.
Nelson sprach in Superlativen des Weihnachtsmarkts: „Noch nie hatten wir solch ein schlechtes Wetter. Zugleich hatten wir aber einen größeren Andrang als vor der Pandemie. Rund 25 Stände von Vereinen sorgten für eine tolle Stimmung. Dies führte auch zu gestiegenem Umsatz und damit zum größten bislang angesammelten Spendenerlös: Insgesamt können wir 4.300 Euro zu je der Hälfte an die Tafel und das Kinderhospiz übergeben.“ Im Beisein einiger Vereinsvertreter, die mit Ständen beim Weihnachtsmarkt beteiligt waren, fand die Spendenübergabe statt.
Beate Däuwel nahm den Spendenschick stellvertretend für das Kinderhospiz entgegen und berichtete von der Arbeit im Kinderhospiz, die gerade in Zeiten der Pandemie mit großen Schwierigkeiten verbunden war. Im Kinderhospiz werden unheilbar erkrankte Kinder und ihre Familien begleitet.
Däuwel teilte auf Rückfrage mit, dass das Kinderhospiz nach wie vor auf Spenden angewiesen ist, da die Krankenkassen nach wie vor nur einen nicht kostendeckenden Tagessatz übernehmen. Deshalb bedankte sie sich für die Spende in Höhe von 2.150 Euro bei allen teilnehmenden Vereinen und Personen, die dies möglich gemacht hat. Auch für die langjährige Verbundenheit richtet sie ihren Dank an die Maximiliansauer.
Vonseiten der Tafel Wörth waren die Vorsitzende, Uschi Bisanz, und ihr Stellvertreter, Werner Krauß, gekommen. In ihrem Bericht zeigt Bisanz die Bedeutung der Arbeit der Tafel in den vergangenen Jahren auf. Nachdem die große Herausforderung der Versorgung in der Zeit der Pandemie gemeistert war, kam es aufgrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zu einem weiteren Anstieg an Menschen, die auf die Lebensmittel und Kleidung der Tafel angewiesen waren.
Mit knapp 100 ehrenamtlichen Helfern bewältigen Bisanz und Krauß die Versorgung von insgesamt 496 Bedarfsgemeinschaften mit etwa 1.500 Personen im Bereich der Stadt Wörth am Rhein sowie der Verbandsgemeinden Hagenbach, Jockgrim und Kandel. Bisanz und Krauß dankten allen Beteiligten und Besuchern des Weihnachtsmarkts, die diesen Spendenbetrag möglich gemacht haben.

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