
Das Hambacher Schloss: Hier findet der 32. Hambacher Disput mit Thema Gerechtgkeit und faire Teilhabe statt.
Foto: Ahme
Hambach. Der 32. Hambacher Disput „Gerecht, fair und gleich?“ der Landeszentrale für politische Bildung findet am Samstag, 29. Juni von 10 bis 14 Uhr auf dem Hambacher Schloss statt.
Die Schere geht auseinander! Ein immer kleinerer Teil der Bevölkerung hat in den vergangenen Jahren seinen Anteil am gesamten privaten Vermögen und Einkommen deutlich gesteigert. Das untere Drittel der Gesellschaft und ein zunehmend großer Teil der Mittelschichten verzeichnen deutliche Einbußen. Darüber wird gestritten – aber auch über das, was der Staat leisten soll und kann.
Ist ein Maß an Ungleichheit zwangsläufig, der menschlichen Natur irgendwie innewohnend, hinzunehmen? Oder ist es eine tiefe gesellschaftliche Spaltung, die an den Lebensnerv der Demokratie rührt? Wo liegen die Grenzen und kann der Staat in einer globalisierten Welt überhaupt „soziale Gerechtigkeit“ garantieren?
Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des 32. Hambacher Disputs „Gerecht, fair und gleich? Wie viel Ungleichheit verträgt der demokratische Staat? Wie viel soziale Gerechtigkeit braucht er?“
Die Begrüßungsrede hält Dr. Dieter Schiffmann, Direktor der LpB. Die Schirmherrin des Hambacher Disputs, Ministerpräsidentin Malu Dreyer spricht das Grußwort.
Zu Beginn stehen drei Vorträge auf dem Programm:
– Befunde zu Armut, Reichtum und den Eliten in Deutschland: „Soziale Ungleichheit – Kein Thema für die Eliten in Deutschland?“ von Prof. Dr. Michael Hartmann, Professor für Soziologie, Elite- und Organisationssoziologie an der Technischen Universität Darmstadt
– Befunde zu den Einstellungen zur Gerechtigkeit: „Wie viel Ungerechtigkeit verträgt unsere Gesellschaft?“ von Prof. Dr. Stefan Liebig, Professor für Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld und
– Befunde zum Sozialstaat „Hat Deutschland wirklich ein Ungleichheitsproblem?“ Prof. Dr. Manfred G. Schmidt, Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg
Den Abschluss des Disputs bildet die Podiumsdiskussion „Gerecht, fair und gleich? Wie viel Ungleichheit verträgt der demokratische Staat? Wie viel soziale Gerechtigkeit braucht er?“. Es moderiert Dr. Dieter Schiffmann.(red)

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