Samstag, 25. September 2021

Zentralrat der Muslime: Leitkulturdebatte nicht an Äußerlichkeiten festmachen

6. Mai 2017 | Kategorie: Nachrichten, Politik
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – In die Debatte über eine deutsche Leitkultur hat sich der Zentralrat der Muslime eingeschaltet.

Dessen Vorsitzender Aiman Mazyek schreibt in einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, er habe keine Probleme damit, über Leitkultur zu debattieren: Diese solle man aber nicht an Äußerlichkeiten festmachen.

Es tue beispielsweise nichts zur Sache, ob ein Fußballer wie Mesut Özil die Nationalhymne mitsinge. Wichtiger sei es, die Bedeutung von „Einigkeit und Recht und Freiheit“ zu verstehen.

Die Diskussion dürfe nicht dazu führen, dass eine „deutsche Vergangenheit, die es so nie gegeben hat“, als romantisches Vorbild gesehen werde. So etwas führe zu einer gefährlichen „Ausgrenzungssemantik“.

Mazyek erinnerte an Beethovens Ode an die Freude. Der Text von Friedrich Schiller rufe zu Brüderlichkeit auf. „Eines Freundes Freund zu sein, das ist der große Wurf, das wäre erstrebenswerte Leitkultur“, so der Zentralratsvorsitzende. (dts Nachrichtenagentur)

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3 Kommentare auf "Zentralrat der Muslime: Leitkulturdebatte nicht an Äußerlichkeiten festmachen"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    Nicht wir, sonder DER ISLAM führt zur !“ gefährlichen „Ausgrenzung!“.
    ABTRENNUNG und Benachteiligung aller Ungläubigen!

    ———————————————
    1. 2-3 der täglich 5 Pflichtgebete der Muslime während der Arbeitszeit, verpflichtende Teilnahme am Freitagsgebet in der Moschee
    2. Forderung nach Geschlechtertrennung (dazu gehören auch das Kopftuch und die Verschleierung)
    3. Fasten im Ramadan und damit mögliche physische und psychische Leistungseinschränkung,
    4. Kontaktverbot mit Alkohol und Schweinefleisch
    5. Forderung nach Speisenzubereitung getrennt von Schweinefleisch (wegen Unreinheit)

    Muslima können mit Hijab oder vollverschleiert arbeiten (der Arbeitgeber ist beweispflichtig, dass der Arbeitsprozess es nicht erlaubt). Muslime brauchen keinen Alkohol zu transportieren und können auch nicht nachträglich entlassen werden, wenn sie ohne genehmigten Urlaub durch den Arbeitgeber nach Mekka zur Hadsch fahren (die Urlaubsregelung ist in den Golf-Staaten strenger). Zumindest jeden 3. Freitag soll der muslimische Arbeitnehmer für die Zeit des Moschee-Besuchs freigestellt werden – so die Antidiskriminierungsstelle.

    https://deutscherarbeitgeberverband.de/textezurfreiheit/2017_04_03_dav_freiheit_freiheit-stirbt-in-raten-2.html
    ————————————
    Der Islam gehört zu Merkel, CDUSPDGRÜNLINKSFDP.
    Aber nicht zu Deutschland.

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