Samstag, 14. Dezember 2019

Zehn Bundesländer bieten Arabisch an Schulen an

2. September 2017 | 1 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik
Foto: dts Nachrichtenagentur

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Berlin  – Zehn Bundesländer bieten an ihren Schulen staatlich organisierten und finanzierten Sprachunterricht in Arabisch an.

Das ergab eine Befragung des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ unter den Kultusministerien. Der Unterricht richtet sich in der Regel an zugewanderte Kinder, deren Muttersprache Arabisch ist.

In neun Ländern, darunter Nordrhein- Westfalen, Brandenburg, Hessen und die drei Stadtstaaten, können zugewanderte Schüler schon seit Längerem ihre Arabischkenntnisse verbessern. Der saarländische Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) kündigte an, in seinem Bundesland nachziehen zu wollen.

Keinen herkunftssprachlichen Unterricht gibt es in sechs Bundesländern, darunter in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Bayern hat den „muttersprachlichen Ergänzungsunterricht“ seit 2004 schrittweise wieder abgeschafft – „zugunsten einer intensiveren Deutschförderung“.

Der Freistaat überlässt den herkunftssprachlichen Unterricht seitdem vor allem den Konsulaten, die selbstständig die Inhalte stellen und Lehrer beschäftigen. 

Auch Rheinland-Pfalz bietet unterschiedlichen Herkunfts-Sprachunterricht an. Auf dem Bildunggsservver RLP heißt es:

„Der Herkunftssprachenunterricht (HSU) in Rheinland-Pfalz ist ein wichtiger Baustein bei der Förderung der Mehrsprachenkompetenz der Schülerinnen und Schüler.

Er ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zum Ende der Sekundarstufe 1. Der Unterricht umfasst in der Regel 3 bis 5 Wochenstunden und wird von muttersprachlichen Lehrkräften in staatlicher Verantwortung erteilt.

Im Herkunftssprachenunterricht knüpfen Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund an bereits erworbene Kompetenzen in einer Familien- oder Herkunftssprache an.

In Rheinland-Pfalz wird der Herkunftssprachenunterricht, je nach Standort, aktuell in folgenden Sprachen angeboten: Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Farsi, Griechisch,Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch, Serbisch,Spanisch, Türkisch. Kurdisch/Sorani.“

(red/dts Nachrichtenagentur)

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Ein Kommentar auf "Zehn Bundesländer bieten Arabisch an Schulen an"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Farsi,….Türkisch. Kurdisch/Sorani.“
    ———————-
    Eine Islamisierung FINDET NICHT STATT!
    😉

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