Schaidt – Am 7. Juli hat sich Dennis Nitsche, Bewerber um das Amt des Bürgermeisters der Stadt Wörth, den Mitgliedern der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Schaidt und Bürgern vorgestellt. Besonderen Wert legte Nitsche bei seiner Vorstellung auf den Zusammenhalt in der Stadt Wörth, den er als Bürgermeister stärken will.
Dazu zählen für ihn auch die Präsenz des Bürgermeisters und die Abhaltung von Stadtratssitzungen in allen Teilorten.
Die Präsenz der Verwaltung vor Ort soll verbessert werden, beispielsweise bei der Beantragung von Ausweisen. Die Einbeziehung der Bürgern in Bürgerversammlungen und die Stärkung der Ortsbeiräte und Ortsvorsteher mit tatsächlichen Entscheidungsbefugnissen seien für ihn ebenfalls wichtige Anliegen, sagt Nitsche.
Ein wichtiges Thema sei die Schließung der bestehenden Kulturhalle wegen fehlender Nutzungserlaubnis und Brandschutzmängeln: „Die Vereine leisten einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben in der Stadt und tragen maßgeblich zur Bildung eines Gemeinschaftsgefühls bei. Darauf kann eine Stadt bauen und sie sollte die Vereine in ihrer wichtigen Arbeit optimal unterstützen.“
Klare Positionen bezog Nitsche auch zum Industriegebiet Schaidt, wo er noch erheblichen Handlungspielraum sieht.
Zur Frage nach kommunalen Infrastrukturen sagt Nitsche: „Wir müssen gemeinsam entscheiden, was wir uns als Stadt Wörth leisten wollen und welche Angebote die Bürger von einer attraktiven Stadt erwarten dürfen. Und dann müssen wir konsequent vorgehen: Man sollte Dinge entweder richtig machen oder lieber bleiben lassen, lauwarme Mittelwege sind meist die schlechteste Lösung“, so Nitsche zur Frage nach der Zukunft der Wörther Bäder.
Der Vorsitzende der SPD Wörth, Herbert Hauck, sagte, der Ortsverein Schaidt stehe geschlossen hinter Nitsches Kandidatur: „Wir sind überzeugt, dass Du der richtige Mann mit den richtigen Kompetenzen für das Amt des Bürgermeisters bist“, so Hauck.
Als Bürgermeister will Nitsche sich auch „nachdrücklich dafür einsetzen, gemeinsam mit den Verantwortlichen in Bund und Land sowie in der Stadt Karlsruhe den verzögerten Fortgang der Planung einer zweiten Rheinbrücke voranzutreiben und dabei die Wörther Interessen nachdrücklich vertreten.“ (red)

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