Berlin – Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) wünscht sich die Entwicklung eines deutschen Islams – „eines Selbstgefühls hier lebender Muslime auf der Grundlage unserer freiheitlichen und toleranten Ordnung“.
Das schreibt Schäuble in einem Beitrag für die „Welt am Sonntag“. Die steigende Zahl der Muslime hierzulande sei „für die Mehrheitsgesellschaft eine Herausforderung“.
Schließlich hätten wir es mit „Menschen aus ganz anderen Kulturkreisen“ zu tun. Für eine soziale Verrohung seien aber auch Bürger „mit ziemlich wenig Migrationshintergrund“ verantwortlich.
Wir bräuchten daher „ein robusteres Selbstverständnis von dem, was uns wichtig ist, wie wir leben wollen“, so Schäuble, „nur dann wird uns und anderen klar, was wir durchsetzen wollen. Und zu diesem `Wir` sollen möglichst viele gehören, gleich welcher Herkunft und welchen Glaubens“. (dts Nachrichtenagentur)

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