Donnerstag, 21. Juni 2018

Wörth: Park & Ride statt Brückenstau

13. Juni 2018 | 1 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim

Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Wörth – Angesichts der bevorstehenden Ertüchtigung der Rheinbrücke und den dabei zu erwartenden Staus erarbeitet die Stadt Wörth derzeit an einer Reihe von Maßnahmen, um die Auswirkungen der Verkehrsprobleme zu mildern.

Ein Baustein ist die möglichst effektive Nutzung des Park & Ride-Angebots. Um Pendler möglichst frühzeitig auf die Schiene zu bringen, stimmt sich die Stadt zudem mit der Kreisverwaltung Germersheim ab, denn das Parkplatz-Angebot im Stadtgebiet ist begrenzt und unter Umständen werden die Parkplätze in Wörth ohne Stau gar nicht erreichbar sein, heißt es aus dem Rathaus.

Dem Kreis konnten folgende Parkflächen mitgeteilt werden:

  • Bahnhof: Im Parkhaus stehen 251 Stellplätze zur Verfügung, auf dem Vorplatz 8 und auf einem Behelfsparkplatz noch einmal ca. 60 weitere. Diese Stellflächen sind derzeit werktags zu rund 80 % belegt.
  • Stadtbahnhaltestelle Bienwaldhalle: In diesem Bereich gibt des den Parkplatz am Jugendzentrum (56 Stellplätze), einen weiteren an der Bienwaldhalle (115 Stellplätze) und einen dritten an der Dorschbergstraße 1 (33 Stellplätze). Letzterer ist kaum belegt, die beiden erstgenannten im Schnitt zu rund 30 %.
  • Stadtbahnhaltestelle Badallee und Haltestelle Mozartstraße: Hier gibt es auf der Höhe der Mozartstraße 21 einen Parkplatz mit rund 115 Stellplätzen, der derzeit zu rund 30  Prozent belegt ist (Durchschnitt an Werktagen), und am Anwesen Mozartstraße 12 nochmals 26 weitere Stellplätze, die tagsüber kaum belegt sind.

Alle genannten Parkplätze sind über die Abfahrten Wörth-Dorschberg oder Wörth-Mitte zu erreichen.

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Ein Kommentar auf "Wörth: Park & Ride statt Brückenstau"

  1. Philipp sagt:

    Berauschend ist die Zahl der noch verfügbaren Parkplätze wirklich nicht, aber selbst mit den wenigen zusätzlichen ÖPNV-Nutzern erwarte ich, dass die schon bisher zu den Hauptverkehrszeiten gut besetzten Züge überfordert sind.
    In Karlsruhe ist man zwar ganz wild darauf, sich als Oberzentrum zu betrachten – nur die Pflichten, die sich daraus ergeben – die möchte man natürlich nicht wahrnehmen!

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