
Fliegerbombe.
Archivfoto: Pfalz-Express
Ludwigshafen – Bei Erdarbeiten ist am Dienstagvormittag, 14. Juni 2022, auf Höhe der Straßenkreuzung Bayreuther Straße / Kopernikusstraße eine 250-Kilogrammbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.
Update am 15. Juni: Bombe wurde unschädlich gemacht
Rund eine halbe Stunde benötigte der Kampfmittelräumdienst, um die Bombe unschädlich zu machen. Die Entschärfung startete um 17.10 und war um 17.44 Uhr beendet. Eine Gasleitung, die sich in der Nähe des Fundortes befindet, wurde für die Dauer der Entschärfung auf einer Länge von etwa einem Kilometer durch die Technischen Werke Ludwigshafen abgeschiebert. Dies wirkte sich nicht auf die Gasversorgung im betroffenen Gebiet aus.
Im Zuge der Entschärfung waren rund 90, im Evakuierungsgebiet gemeldete Person aufgefordert, bis 15 Uhr die Sperrzone zu verlassen. Im Sicherheitsradius befanden sich überwiegend Gewerbebetriebe und nur vereinzelt Wohnhäuser.
Ursprünglicher Artikel:
Feuerwehr und Kommunaler Vollzugsdienst sicherten den Fundort in Nähe des Heinrich-Pesch-Hauses.
Der Kampfmittelräumdienst begutachtete den Sprengkörper vor Ort. Von der Bombe gehe derzeit keine Gefahr für die Öffentlichkeit aus, hieß es, weshalb bisher keine Menschen ihre Wohnungen verlassen oder Gebäude evakuiert werden mussten.
Die Bombe soll in Abstimmung mit dem Kampfmittelräumdienst am Mittwoch, 15. Juni 2022, entschärft werden.
Für die Entschärfung wird um den Fundort ein Sicherheitsradius von 400 Metern gezogen. Bis 15 Uhr muss das betroffene Gebiet geräumt sein. Im Evakuierungsgebiet befinden sich überwiegend Gewerbebetriebe, weshalb mit rund 90 gemeldeten Anwohnern dort eine geringe Zahl gemeldet ist.
Von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen sind die folgenden Straßenzüge:
– Industriestraße 31a-43,
– Saarburgstraße 15-31,
– das Heinrich-Pesch-Haus,
– Frankenthalerstraße 244-254
– Mannheimer Straße 214, 214a, 219,
– die Kleingartenanlage
– Katzengalgenweg
– sowie Wollstraße 182
Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Fenster ihrer Wohnungen beziehungsweise Betriebe geschlossen zu halten, die Rollläden herunterzuziehen und ihre Gebäude abzuschließen.
Für Bürger, die nicht anderweitig unterkommen können, steht ab 14 Uhr am Mittwoch die Friedrich-Ebert-Halle als Ausweichquartier zur Verfügung. Das Gefahren-Informationstelefon unter der Nummer 0621 5708-6000 ist am heutigen Dienstag ab 16 bis 22 Uhr und am Mittwoch ab 8 Uhr erreichbar.
Der Wertstoffhof West des Wirtschaftsbetriebs ist am Mittwoch ab 15 Uhr geschlossen. Stadtverwaltung und Polizei werden die Zufahrtsstraßen zum betroffenen Bereich absperren.
Straßenbahnen und Busse der Verkehrsbetriebe Ludwigshafen werden für den Zeitraum der Entschärfung unterbrochen. Die Absperrung gilt so lange, bis der Kampfmittelräumdienst Entwarnung gegeben hat.
Informationen sowie eine Grafik mit den von der Evakuierung betroffenen Straßenzügen stehen auf der Homepage der Stadt Ludwigshafen www.ludwigshafen.de sowie auf den Social-Media-Kanälen der Stadt bei Facebook, Twitter und Instagram zur Verfügung. Die Feuerwehr hat außerdem die Warn-Apps Nina und Katwarn ausgelöst.

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