Freitag, 01. Juli 2022

Wattenheim: Gefährlicher „Winterspaß“

13. Februar 2021 | Kategorie: Kreis Bad Dürkheim

Schlittschuhlaufen macht Spaß: Aber besser nicht auf einem zugefrorenen See.
Quelle: red

Wattenheim. Am 13. Februar gegen 13.30 Uhr erfuhr die Polizei Grünstadt, dass auf dem zugefrorenen Hetschmühlweiher bei Wattenheim etwa 40 Personen Schlittschuh laufen würden.

Aufgrund der ungewissen Dicke der Eisschicht fuhren sofort Rettungskräfte und Polizei zum Weiher. Dort mussten tatsächlich etwa 30 bis 40 Personen verbal zum Teil energisch zum Verlassen des Eises veranlasst werden.

Dabei brach tatsächlich ein Mann am Uferrand durch die Eisdecke, blieb jedoch unverletzt aufgrund der geringen Wassertiefe. Es war keine Nothilfe nötig.

Viele der Eisläufer hatten zunächst wenig Verständnis für das polizeiliche Einschreiten, sodass eine individuelle Sensibilisierung und Erläuterung der Gefährlichkeit notwendig war. Verstöße gegen die aktuell geltenden Abstands- und Kontaktregeln konnten nicht festgestellt werden. Die Polizei Grünstadt wird die örtlichen Gewässer in der aktuellen Tieftemperatur-Phase vermehrt bestreifen.

Die Polizei rät:

So atmosphärisch die seltene Gelegenheit eines zugefrorenen Gewässers in hiesigen Gefilden auch sein mag, begeben Sie sich nicht auf eine (scheinbar) zugefrorene Eisfläche!

So stabil diese auch wirkt, die Eisdecke kann an verschiedenen Stellen unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Das Bundesamt für Katastrophenschutz rät von einer Begehung einer Eisfläche unter 15 Zentimetern Eisschicht ab.

Sollten Sie doch eine Eisfläche betreten haben und es beginnt unter Ihnen oder in der Nähe zu knistern oder zu knacken: Legen Sie sich flach auf den Bauch und bewegen Sie sich Richtung Ufernähe auf dem gleichen Weg, über den Sie gekommen sind.

Print Friendly, PDF & Email
Zur Startseite

Abonnieren Sie auch unseren Pfalz-Express-Kanal bei YouTube

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Kommentare sind geschlossen