
Forstamtsleiter Wolfgang Wambsganß führte Mitglieder des Stadtrates und der Verwaltung durch den Landauer Stadtwald.
Foto: stadt-landau
Landau. Der von Umweltdezernent Rudi Klemm organisierte Waldbegang für Mitglieder des Stadtrates und der Verwaltung, gab viele Einblicke in die Arbeit des Forstamtes, das den Besuch begleitete.
Zuerst wurde eine Trinwasserquelle besucht, die von der EnergieSüdwest Netz GmbH betrieben wird. Die EnergieSüdwest Netz GmbH versorgt die Stadt Landau mit allen Stadtteilen (außer Dammheim) mit Wasser.
Dabei fördert das Unternehmen jährlich rund 2,8 Millionen Kubikmeter Wasser, wovon 60 Prozent aus den Quellen im Landauer Stadtwald kommen, 25 Prozent aus den eigenen Tiefbrunnen (Horstwiesen) gefördert werden und 15 Prozent aus Fremdbezug stammen.
Forstamt und EnergieSüdwest sind hier in enger Abstimmung, da die Forstarbeiten in den Quellgebieten besonderer Vorsichtsmaßnahmen bedürfen. „Ich bin froh, dass hier die Zusammenarbeit auf allen Ebenen zwischen Forstamt, Umweltamt und EnergieSüdwest reibungslos funktioniert“, so Beigeordneter Klemm.
Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer ist sich mit allen einig, dass die Trinkwasserquellen ein hohes Gut für die gesamte Stadt seien, die es gilt zu schützen und nachhaltig damit umzugehen.
Anschließend führten die Mitarbeiter des Forstamtes die Besucher zu den neu angelegten Wildäsungsflächen auf den Taubensuhl. Auf dem Weg dorthin konnte Forstamtsleiter Wolfgang Wambsganß an vielen Beispielen die Verbissschäden durch das Rothwild schildern.
Das Einzäunen von Aufforstungsarealen und die Jagd sind wirkungsvolle Maßnahmen, die aber nicht aussreichen, erklärte Wambsganß. So sei das Anlegen von Wildäsungsflächen eine weitere Möglichkeit, dem Rothwild Futtermöglichkeiten anzubieten, die den vor allem jungen Baumbestand schützen sollen. „Hierbei geht es um die Nachhaltigkeit.
Die Bäume die nun gepflanzt werden, sind für die Generationen erst in 30, 40 oder gar 50 Jahren nutzbar. Deshalb ist es sehr wichtig alle Möglichkeiten zu nutzen, die Verbissschäden möglichst niedrig zu halten“, so Umweltdezernent Rudi Klemm.
Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und Beigeordneter Rudi Klemm bedankten sich beim Forstamt für die Arbeit und Pflege des Landauer Stadtwaldes, dass sich über ein Gebiet von 2.631 Hektar erstreckt. „Wir können uns glücklich schätzen einen solchen Forstbestand unser Eigen nennen zu können. Diesen gilt es pfleglich zu behandeln. Das Forstamt macht hier einen sehr guten Job“, so Schlimmer und Klemm. (stadt-landau)

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