
Angeführt von Oberbürgermeister Thomas Hirsch (2.v.l.) und Forstdezernent Rudi Klemm (3.v.l.) informierte sich eine Delegation aus Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrats und der Verwaltung vor Ort über die Situation im Landauer Stadtwald. Begleitet wurde der traditionelle Waldbegang durch die Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz, an der Spitze die Landauer Forstamtsleiterin Ulrike Abel (l.).
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Landau. Landau ist nicht nur die größte Weinbau treibende Gemeinde, sondern mit über 2.500 Hektar Fläche auch eine der größten Wald besitzenden Gemeinden Deutschlands.
Angeführt von Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Forstdezernent Rudi Klemm informierte sich eine Delegation aus Vertretern des Stadtrats und der Verwaltung jetzt vor Ort über die Situation im Landauer Stadtwald. Begleitet wurde der traditionelle Waldbegang auf dem Taubensuhl durch die Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz, an der Spitze die Landauer Forstamtsleiterin Ulrike Abel.
Fazit: Der Landauer Stadtwald ist nicht nur groß, sondern auch wertvoll. Mit einem Durchschnittsalter von fast 100 Jahren haben die Bäume einen hohen ökologischen und ökonomischen Wert.
„Klimaschutz und Artenvielfalt, Jagdbezirk und Naturerlebnis, Erholungsgebiet und Wirtschaftsfaktor, wichtig für Landespflege und Tourismus – unser Stadtwald hat viele Funktionen, eine große ökologische, aber auch eine ökonomische Bedeutung für Stadt und Region“, fasst OB Hirsch zusammen.
Aus den Hölzern des Landauer Forsts werden unter anderem Fässer für Spitzenweine und Jägermeister, Tische für den Technik-Konzern Apple oder Tannenbäume für das Weihnachtsfest gemacht, erfuhren die Teilnehmer des Waldbegangs.
Die häufigste Baumart im Landauer Stadtwald sind mit über 30 Prozent die Buchen; Eichen sind mit einem Alter von teilweise über 200 Jahren die ältesten.
„Sie haben einen Schatz, den es zu bewahren gilt“, betonte Forstamtsleiterin Abel. Zusammen mit den Fachleuten von Landesforsten erläuterte sie den städtischen Vertretern, wie mit einer Verjüngung des Walds einerseits, der gleichzeitigen Sicherung wertvoller Altbäume andererseits sowie der Einrichtung von Totholzzonen und regelmäßigen Investitionen in die allgemeine Pflege der Wert und die Wirkung des Walds auch künftig gesichert werden sollen.
Es gelte, mit einer nachhaltigen Forstwirtschaft die vielfältigen Funktionen des Walds auch für künftige Generationen zu sichern, machte Stadtchef Hirsch deutlich. Beigeordneter Klemm dankte als Forstdezernent den Vertretern von Landesforsten für die gute Zusammenarbeit sowie die kompetente Pflege und Betreuung des Landauer Walds.

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