Nairobi – Bei einer Terrorattacke auf eine Universität im ostafrikanischen Kenia sind am Donnerstag mindestens 18 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden.
Nach Angaben örtlicher Behörden stürmten maskierte Männer den Campus der Universität in der Stadt Garissa im Osten des Landes und nahe der Grenze zu Somalia und schossen um sich.
Das Schicksal von 550 Studierenden sei seit der Attacke ungewiss, teilte das Innenministerium des Landes mit. Die somalische Islamistengruppe Al-Schabab bekannte sich zu dem Anschlag und erklärte, Christen als Geiseln genommen zu haben. In Somalia begeht Al-Schabab immer wieder Terrorattacken.
Seitdem Kenia Soldaten zur Unterstützung des Kampfes gegen die Terrorgruppe nach Somalia geschickt hat, haben die Extremisten das Land ins Visier genommen und immer wieder Anschläge im Grenzgebiet zwischen Somalia und Kenia verübt. (dts Nachrichtenagentur)
22 Uhr: Kenia: Zahl der Opfer steigt auf 147
Die Zahl der Opfer des Terrorangriffes auf die Universität von Garissa in Kenia ist nach der Befreiung auf 147 gestiegen. Das teilte der kenianische Innenminister mit.
Die Kämpfe zwischen Armee und Milizionären hätten den ganzen Tag über angedauert, mittlerweile sei das Universitätsgelände aber unter Kontrolle.
Die Sicherheitskräfte hätten den Schlafsaal, in dem sich die Angreifer mit Geiseln verschanzt hatten, mittlerweile unter Kontrolle. Dutzende Menschen seien verletzt worden. Über die Zahl der Angreifer lagen zunächst keine Zahlen vor, es seien jedoch vier Bewaffnete getötet worden. Die Al-Schabab-Milizen hatten unterdessen die Verantwortung für den Angriff übernommen. (dts nachrichtenagentur)

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