
Foto: dts Nachrichtenagentur
In den Medien machten am 3. November 2023 Meldungen die Runde, dass die Bundeswehr ihre Speisepläne kürzen will. Das Verteidigungsministerium hat diese Berichte am nächsten Tag zurückgewiesen.
Die seien unzutreffend, hieß es: „Es sind weder Rationierungen noch Streichungen von Lebensmitteln, wie z.B. Rindfleisch, vorgesehen. Die Leistungsfähigkeit der Soldatinnen und Soldaten ist für uns von zentraler Bedeutung und spiegelt sich in unserem bedarfsgerechten, gesunden und abwechslungsreichen Verpflegungsangebot wider.“
Um eben jene Leistungsfähigkeit sicherzustellen, würden die Verpflegungspläne der Bundeswehr vom Verpflegungsamt der Bundeswehr kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt. Neben dem Grundsatz der Nachhaltigkeit seien dabei vor allem die Empfehlungen und Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) richtungsgebend, hieß es. Neben „Ernährungstrends, Essgewohnheiten und Angebotsvielfalt“ stehe eine ernährungsphysiologisch ausgewogene und kalorisch ausreichende Versorgung entsprechend der körperlichen Belastung der Soldaten im Vordergrund der „kontinuierlichen Optimierung.“
Abschließende Entscheidungen über eine Neuausrichtung der Verpflegung sind laut Ministerium nicht getroffen. Es bekräftigt jedoch: „Fest steht: Unsere Soldatinnen und Soldaten werden auch weiterhin ein umfangreiches Speisenangebot vorfinden, aus dem sie sich ihre Mahlzeiten individuell zusammenstellen können. Frisches Obst, verschiedene Fischsorten, vegetarische und vegane Alternativen sind und bleiben ebenso im Angebot wie Rindfleisch!“

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