Hamburg – Der ehemalige Hamburger Umweltsenator und RWE-Manager Fritz Vahrenholt (SPD) macht den Deutschen wenig Hoffnung, dass die Energiewende wirklich das Klima verbessern kann.
„Wir dürfen nicht glauben, dass wir mit unseren Maßnahmen in irgendeiner Weise überhaupt irgendeinen Einfluss auf das Weltklima haben. Alles das, was wir in Deutschland mit großen, großen Anstrengungen, aber auch Wohlstandsverlusten und Naturbeeinträchtigungen in den nächsten Jahrzehnten tun werden, nämlich die Verminderung von 300 Millionen, 400 Millionen Tonnen CO2, macht China in zwei Monaten wieder wett.“
Er glaube, dass bis spätestens 2020 erkannt werde, „dass das Klimagas CO2 maßlos überschätzt worden ist“. Seine große Sorge sei aber, „dass in der Zwischenzeit zu viel zertrümmert wird. Zertrümmert an Industrie, zertrümmert an sozialer Gerechtigkeit. Zertrümmert an Natur.“ (dts Nachrichtenagentur)
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