
Symbolbild: Pfalz-Express
Berlin – Die Bundesregierung wollte den USA im Frühjahr 50 Beatmungsgeräte für Covid-19-Patienten schenken, doch Washington lehnte das Angebot ab. Die geplante Lieferung der Geräte ging auf eine Initiative des Vereins Atlantik-Brücke zurück.
Dessen Vorsitzender Sigmar Gabriel sagte dem „Spiegel“: „Amerika hat Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg mit Care-Paketen und Rosinenbombern beigestanden, die Idee war, etwas von dieser Hilfe zurückzugeben, wenn auch nur mit einem bescheidenen Beitrag.“
Es sei darum gegangen, „die Luftbrücke symbolisch in entgegengesetzter Richtung wieder aufleben zu lassen“. Das Auswärtige Amt übernahm die Kosten für die Geräte des Medizintechnik-Unternehmens Dräger in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar.
Die Gouverneure von New York und New Jersey sollen das Hilfsangebot begrüßt und bereits Kliniken sondiert haben, in denen das Equipment benötigt wurde. Doch Anfang Mai gab das Weiße Haus dem Bundeskanzleramt zu verstehen, es gebe inzwischen genügend Beatmungsgeräte in den USA und keinen Bedarf an dem deutschen Hilfsangebot. (dts Nachrichtenagentur)
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