
Foto: Pfalz-Express
Berlin – Die vom Bundesgesundheitsministerium jetzt auch als Corona-Impf-Hotline genutzte Nummer 116117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist teilweise überlastet oder schwer erreichbar.
Laut eines Berichts der „Welt am Sonntag“ erwartet das Ministerium in den kommenden Wochen in Spitzenzeiten wöchentlich bis zu 500.000 Anrufe. Diese sollen dann rund um die Uhr mithilfe von Callcentern beantwortet und abgewickelt werden. Allerdings gibt es bereits jetzt teilweise Probleme mit längeren Wartezeiten. Den „sehr ernst zu nehmenden Hinweisen auf eine Überlastung der Hotline gehen wir derzeit intensiv nach“, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage.
Erste Erkenntnisse würden auf technische Gründe als Ursache hindeuten. So hatte etwa das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg über Wartezeiten von deutlich mehr als zehn Minuten berichtet.
Der Betrieb der Callcenter kostet vorerst 50,64 Millionen Euro. Dies geht aus einer Veröffentlichung des Bundesgesundheitsministeriums hervor. Wie es aus dem Ministerium heißt, handele sich bei dem Auftrag um eine Interimsvergabe, um den Betrieb der Hotline so lange sicherzustellen, bis ein Zuschlag in einer parallel eingeleiteten europaweiten Vergabe erfolgt. Dies könnte Mitte März geschehen.
Nach Angaben des Ministeriums sind seit dem 21. Dezember Callcenter mit rund 1.100 Beschäftigten in Betrieb, die wöchentlich bis zu 200.000 Anfragen bearbeiten könnten. Ab 8. Januar soll die Maximalkapazität schrittweise auf wöchentlich 500.000 Anrufe hochgefahren werden. (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Berlin – Die zentrale deutschlandweite Impf-Hotline 116 117 ist der hohen Zahl der Anrufer nicht gewachsen. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung ...
Nürnberg – Die Nachfrage nach der Beratungsstelle Radikalisierung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bleibt hoch. In diesem Jahr nahmen die ...
Berlin – In Berlin ist der Anteil der angeklagten Fälle seit 2006 um nahezu ein Drittel gesunken. Zugleich wurden von Jahr zu ...
RLP – Ein Gespräch am Montag zwischen Innenminister Roger Lewentz (SPD) und Vertretern kommunaler Spitzenverbände hat als Ergebnis eine geplante Hotline für ...
LD/SÜW/GER – Die Landräte Dietmar Seefeldt (SÜW), Dr. Fritz Brechtel (Germersheim) und Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch hatten sich in den Wochen zuvor ...
Berlin – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kommt bei seinem Gesetz gegen lange Wartezeiten für Kassenpatienten den Forderungen der Ärzte nach einer höheren ...
Berlin – Robert Seegmüller, Vorsitzender des Bundes Deutscher Verwaltungsrichter, hat angesichts der großen Zahl von Asylfällen vor einer Überlastung der Gerichte gewarnt. ...
Berlin – Der Bundesrechnungshof kritisiert die Organisation des Breitbandausbaus durch Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). „Das Ministerium meldete Haushaltsmittel in Milliardenhöhe an, ohne ...
Ingelheim – Die Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende (AfA) Ingelheim belegt seit heute zwei Zelte mit je 75 Plätzen als vorübergehende Unterkunft. Damit soll ...
Südpfalz – Per Videokonferenz fand das erste Arbeitstreffen der Landräte Dietmar Seefeldt (SÜW), Dr. Fritz Brechtel (Germersheim) und Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch ...
München – Das Verkehrsgeschehen auf den deutschen Autobahnen hat mit den Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen wieder spürbar zugenommen. Am vergangenen Wochenende war ...












