
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kommt bei seinem Gesetz gegen lange Wartezeiten für Kassenpatienten den Forderungen der Ärzte nach einer höheren Vergütung entgegen.
Einige Punkte des Gesetzes seien im Vergleich zu der Ende Juli vorgelegten Fassung verändert worden, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf eigene Informationen.
So sollen Hausärzte einen Zuschlag von mindestens fünf Euro erhalten, wenn sie Kassenpatienten an einen Facharzt vermitteln. Bislang war eine zusätzliche Vergütung von zwei Euro pro Vermittlung vorgesehen.
Nach Angaben aus Ministeriumskreisen sollen auch Fachärzte mehr Geld für offene Sprechstunden bekommen. Arztgruppen der unmittelbaren und wohnortnahen Versorgung wie Kinderärzte, Gynäkologen oder Augenärzte werden mit dem Gesetz verpflichtet, wöchentlich mindestens fünf Sprechstunden ohne vorherige Terminvereinbarung anzubieten.
Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) soll am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden. Zwischenzeitlich stand eine Verschiebung der Kabinettsbefassung bis in den Oktober im Raum, weil es noch ungelöste Fragen gab, etwa bei der Ausgestaltung und Vergütung der offenen Sprechstunden.
Spahns Gesetz sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, um Kassenpatienten schneller zu einer Behandlung zu verhelfen. Unter anderem sollen die Servicestellen zur Terminvergabe an Patienten ausgebaut und die Mindestsprechstundenzeiten der Ärzte von 20 auf 25 Stunden pro Woche angehoben werden. Ärzte sollen für die zusätzlichen Leistungen besser und außerhalb der Budgets bezahlt werden.
Auf die gesetzlichen Krankenkassen kommen dadurch Mehrkosten in Höhe von rund 600 Millionen Euro jährlich zu. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken


Berlin – Der Bundestag hat das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf den Weg gebracht. Der entsprechende Gesetzentwurf ...
Berlin – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will entgegen seiner bisherigen Linie die Zahl der Psychotherapeuten erhöhen, um die Wartezeiten für die Patienten ...
Berlin – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht sich im Streit um Wartezeiten bei Arztterminen durch die neue Patientenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ...
In einem gemeinsamen Brandbrief, der an Jens Spahn (CDU) adressiert ist, stellen sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und alle 17 Kassenärztlichen Vereinigungen ...
Berlin – Bundesgesundheitsmister Jens Spahn (CDU) hat auf Kritik an überhöhten Erstattungspauschalen reagiert, die Apotheker für die Ausgabe von FFP2-Masken an Corona-Risikopatienten ...
Berlin – Das Bundeskabinett hat ein Gesetz für höhere Löhne in der Alten- und Krankenpflege auf den Weg gebracht. Das teilte Bundesarbeitsminister ...
Berlin – Patienten in Deutschland sollen künftig nicht länger als vier Wochen auf einen Facharzttermin warten. Das berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung ...
Berlin – Im Koalitionsstreit über gesetzliche Lohnvorschriften für Altenpflegekräfte hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine entsprechende Regelung auf den Weg gebracht. Sie ...
Berlin – Nach seinem gescheiterten Versuch, den Zugang zu Psychotherapien neu zu regeln, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die medizinische Selbstverwaltung mit ...
Kandel – Wer in Kandel wohnt oder regelmäßig durch die Stadt fahren muss, kennt das Problem: Die Bahnschranke senkt sich zwei bis ...
Berlin – Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist mit einer Neuregelung der Organspende im Todesfall noch nicht genug gegen den Mangel an ...
Berlin – Ab dem 1. März soll jeder Bürger Anrecht auf kostenlose Corona-Schnelltests bekommen. Das sieht eine Erweiterung der Nationalen Teststrategie vor, ...














