Edenkoben/Lauterbourg. Drei schwungvolle Tage, drei abwechslungsreiche Regionen und viele genussvolle Momente, das ist das einfache Erfolgsrezept der Tour de PAMINA.
Angesprochen sind alle, die nicht nur gerne Rad fahren, sondern ihre Freizeittouren mit Kulturerlebnissen kombinieren möchten. Vom 1. bis 3. Juli führt die inzwischen 19. Auflage der bekannten Radwanderung wieder durch das deutsch-französische Rheinland, besser bekannt als PAMINA.
„Sorgfältige Vorbereitung und professioneller Service sind unsere Markenzeichen. Das Wohlbefinden der Teilnehmer steht für uns an erster Stelle“, erläutert Gerd Hager, Geschäftsführer des Tour-Veranstalters Vis-à-Vis bei einem Pressegespräch in Edenkoben, dem Ort des Tourbeginns.
„Erst dadurch kann aus der Entdeckungsreise durch Baden, Elsass und die Pfalz unsere beliebte Genussreise werden.“
Als Schirmherren gehen in diesem Jahr die Stadt Edenkoben in Partnerschaft mit dem Verein Südliche Weinstrasse e.V. und der Sparkasse Südliche Weinstrasse mit an den Start.
Für Werner Kastner, Bürgermeister der Stadt Edenkoben, ist sein Gemarkung mit einer Mischung aus Pfälzerwald und Weinbergen mit ihrem mediterranen Charakter ein idealer Ausgangspunkt: „In Kombination mit kulturellen und gastronomischen Erlebnissen ist Edenkoben bestens auf radelnde Gäste eingestellt. Jetzt brauchen wir nur noch gutes Wetter“.
Hager ergänzt: „Letztes Jahr hatten wir zum Teil ein bißchen viel Sonne. Es gab aber auch schon Sturzregen – das gehört aber bei einer solchen Tour mit dazu“.
Man wolle die Menschen in eine „wunderbaren Natur“ und die deutsch-französische Freundschaft nach vorne bringen. „Das ist der Geist der Tour de Pamina“.
Zu diesem Zweck wird das Grenzland immer wieder überschritten. Und natürlich werden auch wieder Deutsche und Franzosen gemeinsam radeln. „Für Deutsche zeigt sich das Radeln im Genuss, die Franzosen sehen das eher sportlich“, lacht Hager und denkt dabei nicht zuletzt an die Tour de France.
Doch die Tour de Pamina soll von Beidem etwas bringen. Natürlich müsse man sich schon klar machen, drei Tage auf dem Fahrrad zu sitzen, was schon eine gewisse Kondition erfordere.
Und manchmal geht es auch bergauf, wie Tourplaner Gerd Krieg zugibt. Doch sei die Strecke familienfreundlich und Personen mit normaler Gesundheit könnten dies ohne weiteres bewältigen. Keiner „bleibt auf der Strecke“ – alle kommen mit. 50 Prozent der Radler sind übrigens Stammgäste, manche von Anfang an dabei.
Nach dem traditionellen gemeinsamen Frühstück beginnt die Tour am Freitag, 1. Juli, in Edenkoben. Begleitet von Partnern der Radsportverbände starten die Teilnehmer zur ersten Tagesetappe durch die typische Rebenlandschaft der Südlichen Weinstrasse zunächst in Richtung Rhein.
Der Kraut- und Rübenradweg, eine Mittagsrast in Herxheim und der Weinbauort Weyher in der Pfalz sind die Eckpunkte für diesen attraktiven Auftakt.
Das malerische Dorf hat seit 1994 offiziell eine Partnerschaft mit der Gemeinde Weyer im Elsass, dem Ziel der diesjährigen Tour de PAMINA. Nach einer kurzen Erfrischung in Weyer erreicht die Radgruppe wieder Edenkoben und lässt den Tag mit Pfälzer Gemütlichkeit ausklingen.
Immer mit Blick auf den Pfälzer Wald startet die 2. Etappe auf dem Radweg Deutsche Weinstraße. Es geht durch bekannte Weinorte wie Hainfeld und Gleisweiler, und erstaunlich einfach geht es auf guten Wegen durch den Pfälzer Wald.
In Annweiler am Fuße des Trifels wartet der erste „Boxenstopp“ In Hinterweidenthal sorgt eine ausführliche Mittagspause für die Stärkung der Radler. Natürlich nicht ganz ohne Anstrengung, aber immer belohnt durch landschaftliche Vielfalt wird am späten Nachmittag die französische Grenze bei Hirschthal erreicht.
Jetzt heißt es gemütlich ins Elsass bis nach Lembach rollen lassen. Dort werden die Räder als Vorbereitung für die Schlussetappe am Sonntag verladen. Beim gemeinsamen Abendessen in Lembach in typisch elsässischer Atmosphäre und mit kleinen kulturellen Einlagen können die Teilnehmer noch einmal die Eigenart und Schönheit ihres Radfahrtages wirken lassen.
Der dritte und letzte Tag startet zunächst mit der Busfahrt von Lembach nach Ingwiller. Nach kurzer Besichtigung der dortigen Synagoge geht es nun wieder auf dem Sattel weiter am Rande des regionalen Naturparks Nordvogesen entlang bis Dossenheim sur Zinsel.
Vorbei an den Felsenwohnungen im Tal der Zinsel führt ein lohnender Anstieg auf die aussichtsreiche Höhe bei Schoenbourg. Nun ist das Ziel nicht mehr weit. Weyer im Elsass, die Partnergemeinde von Weyher in der Pfalz, erwartet die Tourteilnehmer.
Nach einem gemütlichen Beisammensein und Abschlussessen geht es mit den Tour-Begleitbussen bequem zurück nach Edenkoben.
Die Touristik-Gemeinschaft Baden-Elsass-Pfalz e.V. organisiert die Tour de PAMINA und sorgt mit dem Württembergischen Radsportverband für eine professionelle Begleitung.
Mit dabei sind unter anderem Ersthelfer des Deutschen Roten Kreuzes, moderne Begleitbusse mit Radanhängern und natürlich die zweisprachige Reiseleitung von Vis-à-Vis. Für die Teilnehmer heißt das: einfach losradeln und sich um nichts kümmern müssen. Interessenten, die aus den Übernachtungsorten kommen, können das Pauschalangebot ohne Übernachtung vor Ort buchen.
Weitere Auskünfte erteilen die Mitarbeiterinnen des Informationsbüros „Vis-à-Vis“, am Telefon unter (0 72 77)8 99 90-10 oder per E-Mail: info@vis-a-vis-pamina.eu. Eine ausführliche Tourbeschreibung gibt es auch im Internet unter www.vis-a-vis-pamina.eu (desa/red)

Freuen sich auf die Tour: Sabine Zwick /bft edenkoben), Bürgermeister Kastner, Verbandsdirektor Touristik-Gemeinschaft Baden-Elsass Pfalz, Professor Dr. Gerd Hager, Vorsitzende Stephanie Kochert, Projektleiter Gundolf Greule, Infobüroleiterin Francoise Geyer, Tourleiter Gerd Krieg und Thorsten Kornmann (Sparkasse SÜW) (v.l.)
Foto: Pfalz-Express/Ahme

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