
Symbolbild Pfalz-Express
Der Hund ist ein Gewohnheitstier und wenn sich in seinem Alltag plötzlich etwas ändert, reagiert das Tier nicht immer positiv. Besonders prägnant sind Umzüge, Besitzerwechsel oder auch eine Änderung der Fressgewohnheiten.
Alle der Hundeherausforderungen lassen sich im Leben oft nicht vermeiden. Am häufigsten kommt es aber zur Futterumstellung und die kann zu tierischem Unmut führen. Die gute Nachricht ist, dass es mit ein paar einfachen Tricks dann doch gelingt. Wir verraten, wie es geht.
Warum muss das Futtermittel bei Hunden gewechselt werden
„Never change a running System“ lautet ein beliebtes Motto aus der IT. Bei der Hundeernährung funktioniert das nicht. Selbst wenn der Hund sein Futter liebt, kann eine Umstellung nötig werden. Das Alter oder Unverträglichkeiten sind häufige Ursachen für eine Futterumstellung bei Hunden. Auch der Wunsch nach einer Futtermitteloptimierung kann dahinter stecken.
Welpen benötigen eine andere Zusammensetzung des Futters als adulte Tiere, Senioren haben ihrerseits noch einmal andere Ansprüche. Manchmal tauchen im Laufe des Hundelebens gesundheitliche Probleme auf, zu denen auch Übergewicht gehört.
Hier ist es dann wichtig, an den Kalorien zu schrauben und ein Futter zu finden, das weniger schnell ansetzt. Und letztlich spielt auch die Qualität eine Rolle. Ersthundebesitzer lassen sich gern von der Werbung täuschen und füttern, was dort empfohlen wird. Erst im Lauf der Zeit wird dann klar, dass es deutlich hochwertigere Nahrung gibt und dann steht der Wechsel an.
Das richtige Futter für den Hund finden – die große Herausforderung
Nicht alles, was für den Hund gesund ist, frisst er auch. Um nicht dosenweise Frischfutter zu horten, das dann vom Hund verschmäht wird, lässt sich die Akzeptanz mit einem Hundefutter Probierpaket testen. Ist das Tier mäkelig und lehnt das Futter ab, braucht es eine Alternative. Zeigt sich der Hund begeistert, kann die Umstellung langsam vollzogen werden.
Wichtig ist, dass man bei der Umstellung gleich ein wirklich gutes Futter wählt, um dann nicht noch einmal switchen zu müssen. Es sollte die richtige Zusammensetzung für die Bedürfnisse des Hundes haben. Wenn das Tier gesundheitliche Probleme hat, können Diätfuttermittel eine Option sein.
Große Herausforderung: Ein neues Futtermittel kann auch neue Fütterungsempfehlungen mitbringen. Ist die Kaloriendichte höher, braucht der Vierbeiner nur noch eine kleinere Portion. Das kann anfangs zu Empörung beim Tier führen, eine langsame Veränderung ist sinnvoll.
Schritt für Schritt zum gesunden Hundefutter
Zehn bis dreizehn Jahre alt wird ein durchschnittlicher Hund, die Art der Fütterung spielt dabei eine wichtige Rolle. Es ist nie zu spät, einen Futterwechsel durchzuführen, wenn sich das bisherige Futter als ungesund oder unzureichend erwiesen hat. Wichtig ist, dass Besitzer ihren Tieren Zeit geben. Wer fünf Jahre die gleiche Sorte gefuttert hat, wird sich als Hund nicht von heute auf morgen umgewöhnen lassen.
Hinzu kommt, dass ein zu abrupter Vorgang Verdauungsprobleme auslösen kann. Rund zehn Tage Zeit darf es in Anspruch nehmen, dem Tier ein gesünderes Futter anzubieten. Jeden Tag kommt eine kleine Menge des neuen Futters hinzu, es darf unter die alte Sorte gemischt werden. Das gibt dem Magen-Darm-Trakt des Tieres Zeit, sich umzugewöhnen. Keine Veränderungen gibt es beim Leitungswasser, das bekommt der Hund wie gewohnt weiterhin.
Achtung: Bei einem zu schnellen Futterwechsel sind Durchfälle, Bauchschmerzen und Erbrechen bei sensiblen Tieren typische Anzeichen. Halten diese Beschwerden länger als 24 Stunden an, ist ein Tierarztbesuch empfehlenswert.

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