
Gemeinsame Aktion: Auf Einladung von Eredesvinda Lopez-Herreros, Beauftragten für Migration und Integration, wurden am Samstag Stolpersteine in der Innenstadt gereinigt und mit einer Blume und einer Kerze geschmückt.
Foto: stadt-nw
Neustadt. „Wichtig in jeder Religion sind Respekt und Liebe, damit keine unschuldigen Menschen sterben“, sagte Eredesvinda Lopez-Herreros, Beauftragten für Migration und Integration, am Samstag.
Als Zeichen für Frieden und gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit war sie zusammen mit Kindern des Interkulturellen Hauses in der Neustadter Innenstadt unterwegs, um Stolpersteine zu reinigen und neben jede der kleinen Gedenkplatten eine Blume niederzulegen und eine Kerze aufzustellen.
Die Stolpersteine sollen an die Vertreibung und Vernichtung von Juden, Zigeunern, politisch Verfolgten, Homosexuellen, Andersgläubigen und Euthanasieopfer während des Nationalsozialismus erinnern. In Neustadt an der Weinstraße liegen an 15 Stellen 41 Stolpersteine.
Zum Abschluss legten alle rund um den Marktbrunnen Blumen ab. „Mir ist es wichtig, auch an die 500.000 Zigeuner zu erinnern, die damals starben“, erklärt Lopez-Herreros. (stadt-nw)

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Ich bin die Enkelin von Emil und Frida LEVI geb. DREIFUSS. 92 Jahre alt, was wissen Sie über meine Familie ? Ich lebe in Frankreich, in Versailles, bitte antwortden Sie mir bald. Besen Dank
Lore LEROY.
mEINE gROSSELTERN LEBTEN IN nEUSTADT Grossvater war Stadtschreiber.
Liebe Frau Leroy, vielen Dank für Ihre Zuschrift. Wir versuchen gerne, Ihnen weiter zu helfen. Hier schon mal eine Kontaktadresse: Herr Dittus ist Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte NS-Opfer, vielleicht kann er Auskunft geben. Ich werde ihm Ihr Schreiben weiter senden, außerdem werde ich mich an Jemandem vom Stadtarchiv wenden. Hier Herrn Dittus Adresse:
Förderverein Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt
c/o Eberhard Dittus
Schütt 9
67433 Neustadt/Weinstraße
Fon: 06321-3989-34
Mail: info@gedenkstaette-neustadt.de
Liebe Grüße nach Frankreich! Das Pfalz-Express-Team
ich glaube, dass Oma Frida Levi in der Maximianstrasse wohnte, bevor sie zu uns nach Neunkirchen kam. Von da aus mit uns nacxh Frankreich auswanderte, wo sie bei einem Luftangriff 1942 starb. Ihr Bruder Heinrich Dreifuss wurde vom Altersdheim in die Nähe von Bordeaux (St-Chirron ?) wo er gestorben ist. Ich dan,ke für Ihre Bemühungen. Mfg Lore LEROY