Montag, 27. Mai 2019

Stadt Landau, DB und Polizei: Sicherheits- und Ordnungspartnerschaft für Landauer Bahnhöfe und Haltepunkte

9. Mai 2019 | 3 Kommentare | Kategorie: Landau, Regional

Bürgermeister Ingenthron, der Leiter der Polizeiinspektion Landau, Marco Weißgerber, die Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern, Sarah Habermeier sowie der Leiter der DB Station&Service AG, Ulrich Demmer (v.l.n.r.) unterzeichneten den Kooperationsvertrag.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Landau. „Der heutige Tag ist ein guter Tag für Landau und die Sicherheit im öffentlichen Raum“, so Bürgermeister Dr. Ingenthron bei der Vereinbarungsunterzeichnung am Landauer Hauptbahnhof zu einer Sicherheitskooperation zwischen Stadtverwaltung, der Bundes- und Landespolizei sowie der Deutsche Bahn AG.

„Attraktive, sichere Bahnhöfe und Haltepunkte mit hoher Aufenthaltsqualität in Landau“ heißt das gemeinsame Ziel der Kooperationspartner. In „enger Abstimmung“ haben die Beteiligten beschlossen, eine „Sicherheits- und Ordnungspartnerschaft“ für die Landauer Bahnhöfe und Haltepunkte zu schließen und die Zusammenarbeit vor Ort zu intensivieren.

Die offizielle Vereinbarung wurde im Namen des Landauer Stadtvorstands von Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron, dem Leiter des Bahnhofsmanagements Kaiserslautern der DB Station&Service AG, Ulrich Demmer, dem Leiter der Polizeiinspektion Landau, Marco Weißgerber, und Sarah Habermeier, Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern, unterzeichnet.

Die Vereinbarung soll die Attraktivität und Aufenthaltsqualität in und um den Hauptbahnhof sowie an den Haltepunkten Landau West und Süd durch ein „sicheres Ambiente“ erhöhen und Schäden durch Vandalismus und andere Ursachen so schnell wie möglich beseitigen.

Darüber hinaus wird durch die Übertragung eines Hausrechts auf die Stadt Landau im Bereich des Hauptbahnhofs und seines Umfelds, einschließlich des Busbahnhofs und des Park&Ride-Parkplatzes, eine Bestreifung durch das städtische Ordnungsamt ermöglicht. Weiterhin vereinbaren die Kooperationspartner einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch und gegenseitige Beratung und Unterstützung.

„Sei es der neue Gewerbestandort an der Paul-von-Denis-Straße mit dem künftigen Dienstgebäude der Polizei, der Boulevard Ostbahnstraße, die Ansiedlung des Hotels Maximilian und die umliegende Wohnbebauung mit der Queichpromenade, die anstehende Entwicklung des Kaufhof-Areals und die Aufwertung des Ostparks: Das Quartier rund um den Hauptbahnhof entwickelt sich hervorragend. Und der Bahnhof selbst soll eine attraktive Drehscheibe des Öffentlichen Personennahverkehrs sein. Die Vereinbarung passt daher an diesen Ort und in diese Zeit“, erklärte Bürgermeister Ingenthron.

„Dem städtischen Vollzugsdienst ist es nun möglich, den Hauptbahnhof wie auch die beiden Bahnhaltepunkte zu bestreifen und damit vor Ort Präsenz zu zeigen. Wir gehen damit einen weiteren bedeutsamen Schritt in Sachen Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung. Die Partnerschaft ist kein Allheilmittel für alle Probleme, aber doch ein wichtiger Beitrag und Baustein, um den Herausforderungen zu begegnen. Wir wollen und werden diese Chance gemeinsam nutzen“, so Dr. Ingenthron.

Auch der Leiter der DB Station&Service AG, Ulrich Demmer, hob die Bedeutung der neuen Partnerschaft hervor: „Wir haben viel Zeit in die Vorbereitung investiert, nun soll das Papier mit Leben erfüllt werden“. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in allen Angelegenheiten von Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung mit den Kommunen sei für die Deutsche Bahn „extrem wichtig“.

Besonders in Landau habe die Zusammenarbeit mit der Stadt eine ausgesprochen kooperative Vergangenheit und damit eine gute Perspektive für die gemeinsame Weiterentwicklung. „Die in den letzten Monaten bereits intensivierte Zusammenarbeit zwischen kommunalen Sicherheitsbehörden, Bundespolizei, Landespolizei und DB Sicherheit hat schon positive Kundenreaktionen bewirkt. Hier muss intensiv und unablässig weiter gehandelt werden, um die subjektive und objektive Sicherheit weiter positiv zu entwickeln“, so Demmer.

Die Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern, Sarah Habermeier, betonte: „Der Hauptbahnhof Landau ist ein Einsatzschwerpunkt innerhalb der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern.“ Der Bahnhof sei nach wie vor Anlaufpunkt für verschiedene Gruppierungen, die aus dem Umland nach Landau anreisten. Die Bundespolizei sei deshalb nahezu täglich am Hauptbahnhof Landau präsent und habe die Einsatzmaßnahmen in den letzten Monaten intensiviert, so Habermeier.

„Hierbei verteilen sich sowohl die sachlichen als auch die örtlichen Zuständigkeiten auf verschiedene Akteure mit Sicherheitsauftrag. Die nun schriftlich niedergelegte Sicherheitsvereinbarung bestärkt und verfestigt die bereits gute Zusammenarbeit nochmals“, erklärte die Polizeioberrätin. „Mit der Partnerschaft wird die Sicherheit am Bahnhof Landau und dessen Umfeld und damit auch dessen Attraktivität sichtbar gesteigert. Die Bundespolizei hat ein vitales Interesse, dieses wirksame Sicherheitskonzept weiter auszubauen.“

Auch der Leiter der Polizeiinspektion Landau, Marco Weißgerber, begrüßt die Intensivierung der Zusammenarbeit vor Ort: „Mit der Vertragsunterzeichnung der Sicherheits- und Ordnungspartnerschaft wird die sehr gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Stellen weiter intensiviert und in die tägliche Arbeit manifestiert.“

Der Hauptbahnhof Landau sei ein stark frequentierter Bereich, der in der Wahrnehmung der Bevölkerung eine wichtige Rolle spiele. „Umso mehr ist es uns ein Anliegen das subjektive Sicherheitsempfinden der Landauer Bevölkerung, der Pendler sowie der Gäste der Stadt zu steigern. Dieses Ziel wird durch das vertraglich abgestimmte Maßnahmenbündel mit allen Netzwerkpartnern im Sinne eines gesamtgesellschaftlichen-kooperativen Ansatzes erreicht.“

Ein Allheilmittel könne dies allerdings nicht sein, darüber sei man sich bewusst, sagen die Beteiligten. Auch, dass sich Probleme nicht „in Luft auflösen“, weiß man. Trotzdem will man gerade auch das Bahnhofsumfeld („Visitenkarte einer Stadt“ – Demmer) so sicher machen, dass sich, laut Demmer, die Bürger hier „wohl- und sicher fühlen“ könnten. (desa/ld/pol)

 

 

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3 Kommentare auf "Stadt Landau, DB und Polizei: Sicherheits- und Ordnungspartnerschaft für Landauer Bahnhöfe und Haltepunkte"

  1. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Das Quartier rund um den Hauptbahnhof entwickelt sich hervorragend.“

    Herr Ingethron probt hier offenbar schon für eine Karriere als Kabarettist nach dem Ausscheidem aus der Kommunalpolitik.

    Zwischen Hauptbahnhof und Schwanenweiher hat sich ein „Klein-Mogadischu“ entwickelt an dem man die zukünftige Entwicklung im Land der offenen Grenzen absehen kann. Bereits am Vormittag finden sich „Schutzsuchende“ in der Bahhofshalle ein, die sich auf Steuerzahlerkosten besaufen. Ergänzt wird das durch einheimische Sozialfälle.

    Bitte CDUCSUSPDGRÜNEFDPLINKE wählen, wenn das so gefällt.

  2. Bengt sagt:

    Der Landauer Bahnhof sieht aus wie Mogadischu.
    Vor allem, wenn es jetzt jahreszeitlich bedingt wieder wärmer wird, wird sich die ganze ,,BUNTE VIELFALT“ noch in extremster Weise steigern…
    Die Aussagen …sind der blanke Hohn für normale Menschen, die aus beruflichen Gründen darauf angewiesen sind, sich länger als es für einen gesunden Geist auch nur erträglich ist, in dieser Shithole-Kloake am östlichen Ende Landaus , tagtäglich aufhalten zu müssen!

  3. peter sagt:

    Tja, 87% der Landauer gefällt das so. Stellt sich die Frage: ist das Mehrheitsprinzip wirklich gut?

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