Donnerstag, 24. September 2020

SPD Neustadt: Mit Pascal Bender in den Oberbürgermeisterwahlkampf

20. April 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Politik regional, Regional
Pascal Bender: OB-Kandidat der Neustadter SPD. Foto: spd neustadt

Pascal Bender: OB-Kandidat der Neustadter SPD.
Foto: spd neustadt

Neustadt. Die Oberbürgermeisterwahl 2017 wirft ihre Schatten voraus. Aus Sicht der SPD Neustadt handele es sich „allerdings nicht um Schatten, sondern um das Licht am Horizont“.

„In Neustadt herrscht Stillstand, wir machen hierfür den Stadtvorstand und die alten und neuen
Ratsmehrheiten verantwortlich. Die Bürger erwarten sich viel von der kommenden
Wahl des OB“, kommentiert die Neustadter SPD die Situation. Einstimmig haben der
Stadtverbandsvorstand und die Stadtratsfraktion der SPD Pascal Bender als ihren Kandidaten für die
Oberbürgermeisterwahl vorgeschlagen.

In einer Pressekonferenz am Dienstag informierte die Neustadter SPD über ihren Kandidaten. „Wir
müssen endlich ein Konzept für die Zukunft von Neustadt entwickeln. Hierfür benötigen wir einen
Oberbürgermeister, der genügend Abstand zum bisherigen Desaster hat, der Meinungen und
Konzepte zusammenführen kann und Brücken baut.

Ein Oberbürgermeister muss ein Herz für Neustadt haben, aber mit dem Blick über den Tellerrand hinaus. Das fehlt heute in Neustadt.“, so kommentiert Andreas Böhringer, einer der beiden stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden die Entscheidung.

Im Stadtverband habe man Kriterien des richtigen Kandidaten festgelegt und geprüft, in wie weit
interne und externe Persönlichkeiten geeignet seien.

„Pascal Bender steht für den Zusammenhalt, für Teamgeist und Führungsstärke. Als erfolgreicher
Unternehmer kann er gestalten.

Der OB muss nicht der beste Verwalter sein, er muss die konstruktive
und gestalterische Führung der Stadt übernehmen. Dafür steht unter den bisher diskutierten
Kandidaten der Parteien alleine Pascal Bender“, schreibt der SPD-Stadtverband.

Und weiter: „Die SPD Neustadt hat einen erfolgreichen Kommunal-und Landtagswahlkampf geführt und wir werden uns nun im Gespräch mit den Neustadterinnen und Neustadtern dafür einsetzen, dass Neustadt den richtigen OB mit dem richtigen Programm für unsere Stadt bekommt. Die reine Verwaltung reicht nicht aus, wir brauchen wieder Gestaltung in Neustadt.“

Im weiteren Verlauf der Kandidatur werde man den relevanten Gremien der Neustadter SPD Pascal
Bender zur Nominierung vorschlagen, um dann in einen konstruktiven Wahlkampf für Neustadt zu
starten, so Böhringer.

„Pascal Bender ist ein aktiver und überlegter Stadtrat, der sich in der Fraktion und im Stadtrat engagiert für realistische, umsetzbare und zukunftsorientierte Lösungen einsetzt. Er hat bewiesen, dass er konstruktiv und im Team im Interesse Neustadts arbeitet“, fasst Gisela Brantl die Einschätzung der Stadtratsfraktion der SPD zusammen. „Die Fraktion spricht sich einstimmig für Pascal Bender als künftigen Oberbürgermeister für Neustadt aus“, berichtet die Fraktionsvorsitzende.

Unterstützung bekam Bender auf der Pressekonferenz auch von Claus Schick: „Als aktiver
Ortsvorsteher hat man sein Ohr bei den Leuten. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Pascal einen
Kandidaten haben, der auf die Sorgen und Wünsche der Neustadter hört und der unsere Stadt gemeinsam mit den Weindörfern voran bringen wird. Pascal ist verwurzelt in der Stadt, kennt die Menschen hier und die Chancen und Herausforderungen unserer Stadt.“

Auch Giorgina Kazungu-Haß, neugewählte Landtagsabgeordnete der SPD, unterstützt die Kandidatur
Benders. „Pascal Bender ist ein Teamplayer mit Führungskompetenz. Das ist genau das, was Neustadt
braucht“, sagt Kazungu-Haß. Es sei Bender gelungen, die SPD Neustadt zu einem neuen Zusammenhalt zu führen und den Stadtverband weiter zu entwickeln. „Die Erfolge der letzten Wahl geben ihm Recht“, so die Landtagsabgeordnete.

Für Neustadt sei es wichtig, dass es endlich wieder im Land wahrgenommen werde. „Gebietsreformen, die Mittelzentrums-Diskussion und Ansiedlungen von Behörden und Bildungseinrichtungen, all diese Themen verlangen einen OB der über den Tellerrand schauen kann. Ich freue mich daher, dass Pascal kandidiert.“

Die Oberbürgermeisterwahl in Neustadt stößt offensichtlich auch Interesse auf Landesebene. Malu
Dreyer, Ministerpräsidentin, begrüßt die Kandidatur Benders: „Pascal Bender ist die richtige Wahl für
Neustadt. Mit seinem sozialen und kulturellen Engagement zeigt er, dass er das Herz am rechten Fleck
hat und seine Heimatstadt nach vorne bringen möchte. Als selbständiger Unternehmer hat Pascal
Bender bewiesen, dass er etwas bewegen kann. So einen Mann kann Neustadt sehr gut gebrauchen!“

Mit dem eindeutigen Votum auf allen Ebenen seiner Partei und dem Zuspruch aus der Bevölkerung
sieht sich Pascal Bender in seiner Kandidatur bestärkt: „Die Situation in Neustadt macht mich als Neustadter betroffen. Im Vergleich mit Nachbarstädten verlieren wir seit Jahren an Attraktivität. Mangelnde Kommunikation und oft auch Fehlinformationen haben in den letzten Jahren Gräben des Misstrauens in dieser Stadt aufgerissen.

Die Bürger dieser Stadt fühlen sich schlecht informiert und zu wenig mitgenommen.
Zurecht bemängeln die Neustadter, dass sich die Führung der Stadt zu wenig um
die Entwicklung Neustadts kümmert.

So ist das Vertrauen der Bürger in die Politik und die Stadtspitze nachhaltig verloren
gegangen und die so wichtige Dynamik für die Entwicklung des Mittelzentrums Neustadt blieb auf der
Strecke. Als Neustadter Bürger, der hier geboren und aufgewachsen ist und sich auch im Beruf bewusst für diese Stadt entschieden hat, bedauere ich diese Entwicklung zutiefst.

Ich nehme die Wünsche und Forderungen der Neustadter Bürger ernst. Wir brauchen wieder Zukunftsperspektiven mit dem klaren Ziel, diese Stadt aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken und nachhaltig weiter zu entwickeln.“

Es gelte, Potentiale der Stadt zu erkennen und zu fördern. „Ich stehe für eine klare Politik der
wirtschaftlichen und sozial gerechten Entwicklung dieser Stadt. Wir brauchen eine Perspektive, wir
brauchen wieder Zusammenhalt, das geht nur durch Transparenz und Kommunikation.“

Es sei an der Zeit, Neustadt wieder aktiv zu gestalten und Neustadt ein erkennbares Gesicht zu
geben. „Meine Devise lautet: Gestalten statt Verwalten. Daran will ich gemeinsam mit den Bürgern dieser Stadt arbeiten.“

Bender sieht folgende „realistische Zukunftsperspektiven“:

. Klare Positionierung der Stadt, auch im Wettbewerb der Regionen
. Nutzung unserer Kompetenzen wie Wein, Wald und Demokratie- und Industrie-Geschichte
. Weiterentwicklung der Innenstadt
. Entwicklung der Ortsteile mit ihren individuellen Stärken und Profilen
. Stärkung der Wirtschaftskraft der Stadt
. Bewahrung unseres kulturellen Erbes
. Nutzung der demographischen Herausforderung
. Attraktives Lebensumfeld für Familien und unsere jungen Menschen

Das Programm für Neustadt sei in der letzten Kommunalwahl vorgestellt worden. „Seitdem arbeiten
wir, auch in der Opposition, an dessen Umsetzung. Wir wollen die Zeit bis zur OB-Wahl nutzen, den
Bürgern unsere Konzepte und Lösungen vorzustellen und sie mit ihnen weiter zu
entwickeln. Für Neustadt.“ (red)

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