
Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Isabell Mackensen und Giorgina Kazungu-Haß freuen sich mit Pascal Bender über dessen Nominierung.
Foto: Pfalz-Express/Ahme
Neustadt. Pascal Bender ist am Montag bei der Nominierungskonferenz im Mußbacher Herrenhof offiziell zum SPD-Oberbürgermeisterkandidaten gewählt worden.
46 Delegierte hatten ihre Stimme abgegeben, davon stimmten 45 , bei einer Enthaltung, für den einzigen angetretenen Bewerber, Pascal Bender.
Die Versammlung wurde gut und straff von Isabel Mackensen, der Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 208 Neustadt/Speyer geleitet. Sie bildete zusammen mit Landtagsabgeordneter Giorgina Kazungu-Haß, Dr. Andreas Böhringer (Vorsitzender SPD-Ortsverein Neustadt) und Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler das Tagespräsidium.
Giorgina Kazungu-Haß sprach in ihrem Grußwort von „der steifen Brise“, die der SPD momentan entgegen weht und nahm damit Bezug auf das für die SPD nicht so gute Wahlergebnis in Schleswig-Holstein. Sie blieb im Bild: Nun müsse man die Segel setzen und nach vorne schauen mit einem Kapitän Pascal Bender.
Kazungu-Haß sprach auch frühere Probleme im Stadtverband an. Doch jetzt habe man eine geeinte Gemeinschaft durch und mit Pascal Bender, dem jetzigen Stadtverbandsvorsitzenden.
Die Neustadter SPD sei nun „voll da“. Pascal Bender stehe, „für einen Neustart in Neustadt“.
„Wir sind keine Opfer der Landes-oder Bundesregierung, wir müssen selbst gestalten und modernisieren“, so Kazungu-Haß.
Sabine Bätzung-Lichtenthäler überbrachte Grüße der Landesregierung an Pascal Bender: „Die Landes-SPD steht hinter dir“. Das „Neustadter Gewächs“ Pascal Bender könne auf Menschen zugehen, könne gestalten statt verwalten, sei ein „Macher“. Schulterschluss mit dem Land: In Zeiten der zunehmenden Verunsicherung der Menschen, müsse man zusammenhalten und den Menschen Orientierung geben und das Thema „Soziale Gerechtigkeit“ umsetzen. Wohnortnahe Versorgung auch im Alter, sozialer Wohnungsbau: „Wir haben Einiges in Petto und lassen Niemanden im Regen stehen“, so die Ministerin.
Natürlich stellte sich der Kandidat, obwohl ihn die meisten sehr gut kennen dürften, auch vor.
„Ich bin ein halber Franzose und bin deshalb erleichtert, wie die Präsidentenwahl in Frankreich ausgegangen ist“. Er hoffe jetzt auf stabile Verhältnisse.
Im Auge hat Bender die Finanzen der Stadt Neustadt. Aktives Gewerbemanagement, Stärkung des Wirtschaftsstandortes, IGS, Weincampus, Schaffung eines Gesundheitscampus, Integration sind einige von ihm ausgeführte Bereiche. Die Stadtentwicklung sei Chefsache. Auch hier fielen einige Stichworte, nämlich Bahnhof, Saalbau, Fahrradwege. Die Stadtverwaltung sei Dienstleister und müsse eine Kultur des Miteinander entwickeln.
„Es ist für mich eine große Ehre, für das Amt kandidieren zu dürfen“. Für seine Rede erhielt Bender großen Applaus.
Der Landesbeauftragte für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Werner Schreiner stimmte die Versammlung auf den Kandidaten ein: „Wir brauchen einen Neustart und Jemanden, der die Stadt voran bringt“.
Pascal Bender, der sich natürlich sehr über seine Wahl freute, weiß aber auch: „Es wird noch ein langer Weg bis zum Wahltag am 24. September“. (desa)
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