Freitag, 12. April 2024

SPD-Chefin Nahles will stärkere Mietpreisbremse

4. August 2018 | Kategorie: Nachrichten, Politik

Foto: dts nachrichtenagentur

Berlin – SPD-Chefin Andrea Nahles hat Nachbesserungen bei der Mietpreisbremse angekündigt.

„Wir wollen Vermieter bestrafen, wenn sie über Modernisierungen die Mieter aus ihren Wohnungen treiben wollen. Es wird eine Obergrenze dafür geben, was an Kosten auf die Mieter umgelegt wird“, sagte Nahles dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Die Verschärfung sei mit der Union umstritten und werde sicher noch für Ärger sorgen, sagte Nahles.

Die SPD-Chefin will zudem verhindern, dass Wohnraum als Spekulationsobjekt benutzt wird. „Wir müssen es möglichst unwirtschaftlich machen, dass Leute mit baureifen Grundstücken lieber spekulieren als wirklich darauf zu bauen. Das geht, indem wir dort bei der Grundsteuer stärker besteuern“, so die SPD-Vorsitzende.  (dts Nachrichtenagentur)

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4 Kommentare auf "SPD-Chefin Nahles will stärkere Mietpreisbremse"

  1. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Ist die Mietpreisbremse gescheitert? Natürlich ist sie das – und das nicht nur weil sie dem kranken Staatzi-Resthirn von Adolf Eichmaas entspringt.

    Die Mietpreisbremse ist übelster staatlicher Interventionismus als Antwort auf die Folgen von staatlichem Interventionismus. Wie clever ist das denn? Zu viel Staat wird also mit noch mehr Staat beantwortet. Dass das nur nach hinten losgehen kann, das könnten Kinder mit Grundschulabschluss herausfinden – und das eine oder andere Kindergartenkind.

    Aber hey! Lasst uns doch einfach noch mehr Migranten ins Land verfrachten, die Bauvorschriften weiter verschärfen, die entsprechende Bürokratie ausbauen, die Steuern erhöhen und mögliches Bauland dem Kartoffelanbau überlassen. Und lasst uns weiter gegen die bösen, kapitalistischen Vermieter wettern!

  2. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Seit Einführung der Mietpreisbremse steigen die Mieten stärker als zuvor. Da gucken die Staatsfans aber in die Röhre. So ist das eben, wenn ein Übermaß an staatlichem Interventionismus mit noch mehr Interventionismus bekämpft werden soll. Ein ähnliches Trauerspiel übrigens auch beim Mindestlohn… Das Stichwort für halbwegs ökonomisch Informierte und Interessierte heißt hier Interventionsspirale – ein Gesetz, das Linke wohl niemals kapieren werden – und manche Rechte auch nicht. Und schon schreien Grüne und Co., dass zu viele Ausnahmen von der Mietpreisbremse gemacht würden. Ne, is klar. Am besten Wohnraum gleich staatlich zuteilen. Läuft.

  3. Tobi sagt:

    Hans Jürgen, wenn du nicht den 08/15 Nichtnazi Duktus verwenden würdest, Klänge dein Geschreibsel sinnvoll, mit deiner sprachlichen Entwicklung wirkst du aber nur verzweifelt und gescheitert.

    Lieber Gruss vom Tobi

  4. Motzky sagt:

    Die Mietpreisbremse ist eine reine komplizierte und wirkungslose aus der Not heraus geborenen Luftnummer die von Unfähigkeit zeugt.
    Mieten kann ich nur wirkungsvoll bremsen wenn es:
    1.) genug komplette Staatseigene (gekaufte oder gebaute) Sozialwohnungen gibt, die wie eine Konkurrenz wirken.
    Geförderte Wohnungen sind teuer und wirken nur zeitbegrenzt.
    2.) wenn es für den Rest der freien Wohnungen in jedem Gebiet verbindliche und im Detail aussagefähigen Mietspiegel gibt an dem sich jeder orientieren kann.
    3.) in der Pfalz, so sieht aus werden überall Luxuswohnungen/Eigentumswohnungen gebaut