
Spatenstich: Landrätin Riedmaier, Georg Rothöhler und Marina Hoffmann und Vertreter der beteiligten Firmen.
Foto: Pfalz-Express/Ahme
Offenbach. Die Südpfalzwerkstatt baut Werk 3 Offenbach. Bis zum Ende des Jahres soll auf einem 13.000 Quadratmeter großen Grundstück am Ottersheimer Kreisel das Gebäude entstehen.
Verkehrsmäßig gut angebunden, umgeben von zalreichen kleinen, mittleren und großen Betrieben (in unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich „Daimler“), wird ein zweigeschossiger Bau mit einer Grundfläche von 5.600 Quadratmetern errichtet.
Der Spatenstich dazu wurde im Beisein von Gästen aus Politik, beteiligter Firmen und Vertretern der Südpfalzwerkstatt, bei bestem Wetter durchgeführt.
Schon Helmut Heller hatte als Geschäftsführer der Südpfalzwerkstatt alle Hebel in Bewegung gesetzt um der desolaten Raumsituation entgegen zu steuern. Nachfolgerin Marina Hoffmann wird das Bauvorhaben nun umsetzen.

Helmut Heller und Marina Hoffmann freuen sich über den Start des neuen Werks.
Foto: Pfalz-Express/Ahme
Der Vorsitzende der Lebenshilfe, Georg Rothöhler, skizzierte in seiner Begrüßungsrede die Anfänge der Südpfalzwerkstatt vor nunmehr 40 Jahren. Man habe nicht mehr als einen Gymnastikraum genutzt. Daraus hat sich nun ein großes Unternehmen entwickelt mit bald fünf Werken und einem Logistikzentrum.
Aufgrund der steten Erhöhung der Mitarbeiterzahlen besteht vor allem im Werk Herxheim eine räumliche Enge. Eine Erweiterung ist wegen fehlender Grundstücksflächen bisher nicht möglich gewesen. Gleichzeitig ist durch Expansion der Eigenproduktserie „max4car“ (Autopflegezubehör) der Platzbedarf gewachsen.
Man habe schon 6600 Quadratmeter Stellplätze allein für die „Max4car“-Paletten benötigt, sodass aktuell 3000 Quadratmeter Lagerflächen angemietet werden müssen. Insgesamt betragen die Mietkosten für 6000 Quadratmeter Lagerfläche an vier Standorten, die stolze Summe von 22.500 Euro.
Die Lösung: Bau des Werks 3 in Offenbach. Es werden dafür 7,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Mitarbeiter haben, laut Georg Rothöhler, den größten Teil der benötigten Summe selbst erwirtschaftet.
„Die Südpfalzwerkstatt ist ein wichtiger Arbeitgeber für die Region. Es ist ein vernünftiger und selbstbewusster Standort in einem hochwertigen Industriegebiet“, so Landrätin Riedmaier in ihrem Grußwort. „Sie arbeiten jeden Tag daran, für behinderte Menschen gute Lebens-und Arbeitsbedingungen zu schaffen“. (desa)
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