Dienstag, 21. Januar 2020

Südpfalzwerkstatt in Offenbach: Metallbereich erweitert und saniert

8. Juli 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Georg Rothöhler, konnte auch das Prunkstück, die neu erworbene Sägenanlage (im HIntergrund) präsentieren. Foto: Pfalz-Express/Ahme

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Georg Rothöhler, konnte bei der Veranstaltung auch das Prunkstück, die neu erworbene Sägenanlage (links von ihm) präsentieren.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Offenbach. In einer kleinen Feierstunde wurde in der Südpfalzwerkstatt Offenbach der neue erweiterte und sanierte Metallbereich im Werk I offiziell vorgestellt.

Auch einige Mitarbeiter konnten der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Lebenshilfe, Georg Rothöhler und Marina Hoffmann (Geschäftsbereichsleitung) herzlich begrüßen.

Hell und gut gedämmt: Das ist die neue Sägerei im Werk I der Südpfalzwerkstatt. Foto: Pfalz-Express/Ahme

Hell und gut gedämmt: Das ist die neue Sägerei im Werk I der Südpfalzwerkstatt.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

In etlichen Jahrzehnten habe es immer etwas zu tun gegeben, sagte Rothöhler. Und wies darauf hin, dass die Mitarbeiter nun mit dem 400 Quadratmeter großen Anbau in einem technisch hochmodernen Arbeitsumfeld, in dem Erfahrungen aus dem Arbeitsschutz der letzten Jahre eingeflossen seien, tätig sein können.

Die Schweißerei und die Bohrgruppe sind in die neue Halle umgezogen – für die anderen Metall-Gruppen ist dadurch Platz frei geworden. Arbeiten werden in der neuen Halle 15 bis 20 Mitarbeiter.

Knapp 500.000 Euro wurden in die Halle, die auch über eine Krananlage verfügt, investiert. In den letzten Jahre habe man fast eine Million Euro in Maschinen investiert. Die neueste Anschaffung sei ein Aluminium-Kreissägeautomat, der 50.000 Euro gekostet habe, erklärte der zuständige Produktionsleiter Martin Heger.

Er erläuterte den Anwesenden auch gerne die Vorteile der neuen Räumlichkeiten, die sich in drei Arbeitsbereiche gliedern: „Die Räume sind viel heller, viel höher, die Wände und Decken schlucken viel mehr Schall.“

Die alte Sägerei sei zudem sehr beengt gewesen; der Lärm war wohl ein Dauerthema im Arbeitssicherheitsausschuss. „Das Arbeiten ist jetzt wesentlich entspannter“, bestätigen auch die Mitarbeiter.

Denn durch die Verkleidung der Wandflächen, die mit speziellen Akustikpanelen verkleidet wurden (insgesamt mehr als 4.000 Quadratmeter Fläche), konnten die Schallwellen der Sägen wesentlich gedämpft werden.

Foto: Pfalz-Express/Ahme

Foto: Pfalz-Express/Ahme

Heger bedankte sich bei der Baufirma Speeter, bei Architekt Matthias Müller, Mitarbeitern der Betriebswerkstatt und natürlich Geschäftsführer Helmut Heller und dem Verwaltungsrat für die Umsetzung und Unterstützung.

Besonders freuen sich die Verantwortlichen, dass es gelang, die Sägerei so schnell zu erweitern.

Und es hätte noch schneller gehen können, hätte ein angefordertes Lärmgutachten den Bau nicht noch um einige Monate verzögert, berichtete Heger.

Durch den hohen Standard hat die Südpfalzwerkstatt einen sehr guten Kundenstamm, gerade auch in der Automobilbranche.

Mit den Erträgen dieser Aufträge habe man alle Investitionen der letzten Jahre refinanzieren können und keine öffentlichen Mittel benötigt.

Enttäuscht ist Heger über den Entwurf des neuen Bundesteilhabegesetzes, der die Werkstätten als nicht mehr „zeitgemäß“ darstelle. Auch die Medien würden ihren Beitrag dazu leisten, sodass der Eindruck erweckt würde, es sei eine Strafe in einer Werkstatt für behinderte Menschen zu arbeiten.

Dass dem nicht so ist und sich jeder Mitarbeiter voll entfalten und wohlfühlen kann, betonte Werkstattratsmitglied Michael Walk: „Ich gehe hier sehr gerne zur Arbeit und fühle mich sehr wohl“. (desa)

 

Geschäftsführer Helmut Heller, Marina Hoffmann (Geschäftsbereichsleitung) sowie Georg Rothöhler (v.l.) freuen sich, dass die neue Halle so schnell Realität wurde. Foto: Pfalz-Express/Ahme

Geschäftsführer Helmut Heller, Marina Hoffmann (Geschäftsbereichsleitung) sowie Georg Rothöhler (v.l.) freuen sich, dass die neue Halle so schnell Realität wurde.
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