
Foto: Pfalz-Express
Der Begriff „Nachhaltigkeit“ entstand bereits im 18. Jahrhundert als Reaktion auf die Entwaldung Großbritanniens während der industriellen Revolution. Heute zieht sich das Thema Nachhaltigkeit durch alle Lebensbereiche – mit dem Ziel, künftigen Generationen ein gutes Leben auf dem Planeten zu ermöglichen.
Die gute Nachricht ist: Wer einen eigenen Garten besitzt, kann durch einfache Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Blühende Bepflanzung
Sie möchten ein Blumenbeet anlegen oder Ihre Terrasse mit Kübelpflanzen schmücken? Wählen Sie dafür torffreie Erde und heimische Blühpflanzen: Diese bieten Insekten und Bienen ein großzügiges Nektar- und Pollenangebot und sind im Gegensatz zu exotischen Pflanzen an die hiesigen Witterungsbedingungen angepasst. Das macht sie sehr pflegeleicht.
Eine bunte Wildblumenwiese ist nicht nur optisch eine Bereicherung – sie fördert auch das Bodenleben und bietet Vögeln und Schmetterlingen reichlich Nahrung. Bereits kleine Blühstreifen haben einen großen Effekt, wenn sie lange genug vom Rasenmäher verschont bleiben, um zur vollen Blüte zu gelangen. Wer eine passende Mischung zum Frühjahr aussät, kann sich das ganze Jahr über an einer bunten, summenden Wiese freuen.
Bereits ein einzelner Baum absorbiert in seinem Leben mehr als eine Tonne CO2. Jeder gepflanzte Baum hat somit einen positiven Effekt auf das Klima. Ebereschen oder Obstbäume, die der Tierwelt zusätzlich Unterschlupf und Nahrung bieten, haben einen besonders hohen ökologischen Nutzen.
Geduld ist eine der wichtigsten Voraussetzung fürs nachhaltige Gärtnern. Die Zeit wird zeigen, welche Pflanzen bei Ihnen gut gedeihen und welche sich nur mit hohem Aufwand am Leben erhalten lassen. Auch viele Schädlinge lassen sich mit Ausdauer, natürlichen Pflanzenschutzmitteln oder dem Ausbringen von Nützlingen gut in Schach halten.
Kompostierung und Bewässerung
Die Kompostierung ist ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Gartens. Selbstgemachter Kompost aus pflanzlichen Abfällen versorgt die Gartenpflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen und reduziert gleichzeitig den Grünabfall.
Sammeln Sie Regenwasser in einer plastikfreien Regentonne: Es ist weicher und saurer als Leitungswasser und somit für die Bewässerung Ihrer Pflanzen besser geeignet. Am effizientesten ist das Gießen morgens und abends, wenn die Pflanzen das Wasser optimal aufnehmen können. Aufgebrachte Mulchschichten verhindern, dass das Gießwasser an sehr heißen Tagen verdunstet.
Der richtige Grünschnitt
Manchmal müssen schwere Geräte ran, um den Garten in Form zu bringen. Wählen Sie nach Möglichkeit elektro- oder akkubetriebene Gartengeräte und achten Sie beim Kauf auf entsprechende TÜV-Siegel: Sie geben Auskunft darüber, ob das Gerät umweltfreundlich arbeitet und keinen weiten Importweg hinter sich hat.
Besonders wichtig: Ihr Grünschnitt darf keinesfalls einfach im Wald entsorgt werden. Die Nährstoffzusammensetzung des Waldbodens wird von verrottendem Gartenabfall erheblich gestört: Schimmel kann entstehen und zum Absterben von Organismen führen, Nitrat kann ins Grundwasser gelangen. Gärprozesse können unter Umständen sogar zu Selbstentzündungen und damit zu Waldbränden führen. Die Entsorgung von Grünschnitt im Wald wird daher mit hohen Geldstrafen geahndet.
Eine passende Anhängerkupplung für Ihren Pkw zu kaufen ist somit eine sinnvolle Investition, vor allem wenn Sie einen großen Garten besitzen. Mit einem Mietanhänger transportieren Sie Ihre Gartenabfälle einfach zu einer öffentlichen Entsorgungsstelle und leisten damit einen weiteren wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt.

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