
Quelle: NABU – Roger Cornitzius
Mähroboter werden immer beliebter. Sie sparen Zeit und erledigen das Rasenmähen ganz von allein.
Für Igel sind die Geräte jedoch eine tödliche Gefahr, besonders, wenn sie in der Nacht zum Einsatz kommen. Denn anstatt vor den gefährlichen Mähern zu flüchten, rollen sich die Stacheltiere bei Gefahr zu einer Kugel zusammen und erstarren für einige Minuten.
Oft erleiden die Tiere durch die scharfen Messer massive Verletzungen. Jungtiere sind dabei besonders gefährdet, allein schon wegen ihrer geringeren Körpergröße. Oft bleiben die verletzten Tiere unbemerkt, da sie keine Schmerzenslaute ausstoßen und sich ins Unterholz zurückziehen, um dort qualvoll zu verenden.
Deshalb bittet der Naturschutzbund (NABU), Mähroboter nicht in der Dämmerung oder im Dunkeln einzusetzen, denn das ist die Aktivitätsphase der Igel.
Wer Igeln helfen möchte, sollte seinen Garten möglichst naturnah gestalten und nicht zu häufig mähen, heimische Sträucher und Stauden anlegen und eine wilde Ecke stehen lassen.
Reisighaufen oder ein selbstgebautes Igelhaus bieten Unterschlupf für den Winter. Zäune sollten eine Öffnung aufweisen, durch die Igel schlüpfen können (Höhe und Breite mindestens 10 cm).

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