Freitag, 07. August 2020

Schweitzer: Deutlich mehr Mittel für Flüchtlinge für Land und Kommunen

12. November 2015 | 1 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Politik regional, Regional
Foto: pfalz-express.de

Foto: pfalz-express.de

Mainz/Südpfalz – Das Land will den Kommunen zu finanziellen Unterstützung bei der Aufnahme, Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen unter anderem eine Pauschale in Höhe von monatlich 848 Euro je Flüchtling bezahlen.

Das teilte der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag und Abgeordnete für die Südliche Weinstraße und Kandel, Alexander Schweitzer (SPD), mit.

Das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Land und Kommunen sei ausgewogen und werde beiden Seiten gerecht, sagte Schweitzer. In Kürze soll eine Änderung am Landesaufnahmegesetz in den Landtag eingebracht werden.

Zudem erhalten Kommunen zu Beginn des Jahres 2016 eine Pauschale in Höhe von 35 Millionen Euro.

Die sogenannte Flüchtlingsmilliarde des Bundes für 2015 in Rheinland-Pfalz solle „gerecht aufgeteilt und die freiwerdenden Mittel aus dem Betreuungsgeld hälftig auf die Kommunen und das Land verteilt werden.“ Die Landesregierung wolle damit den Ausbau und die Qualität im Bereich der Kinderbetreuung verbessern.

Schweitzer hatte in der gestrigen (11. November) Debatte im Landtag den Rücktritt von Bundesinnenminister Thomas de Maizière gefordert. „Ziehen Sie diesen Mann zurück aus der Verantwortung“, richtete Schweitzer seine massive Kritik am Innenminister an Bundeskanzlerin Merkel. Erst dann kämen wieder „Ordnung, Systematik und Recht“ zum Tragen. (red/cli)

Print Friendly, PDF & Email
Zur Startseite

Zu den Kommentaren

Abonnieren Sie auch unseren Pfalz-Express-Kanal bei YouTube

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Ein Kommentar auf "Schweitzer: Deutlich mehr Mittel für Flüchtlinge für Land und Kommunen"

  1. Deutscher Patriot sagt:

    Paris, 13.11.2015! Bald auch bei uns? Wollt ihr das? Anscheinend. Denn steht hier irgendwer auf (außer den “üblichen Verdächtigen” ;-))? So hart es auch klingen mag, aber bei Charlie Hebdo konnte man ja – trotz allem Schmerz und dergleichen – noch sagen, dass die Journalisten, Karikaturisten, Chefredakteure und Co. ja auch gehörig mit dem Feuer gespielt haben (kurze Anmerkung: Das ist jetzt KEINE Entschuldigung. Nur dass das klar ist!). Außerdem wussten, dass sie sehr wohl wussten, dass sie in großer Gefahr waren (es gab ja auch schon einen (Brand-)Anschlag auf die Zeitung zuvor).

    Aber hier ist das “gewöhnliche” Volk angegriffen worden. Und da die Franzosen Demokraten, vor allem aber unsere (mittlerweile wirklich sehr engen) Freunde (bewusst ohne Gänsefüßchen) sind, ist es ein Angriff AUF UNS ALLE!

Directory powered by Business Directory Plugin