Dienstag, 29. November 2022

Saubere Energie: Graf-Sponeck-Kaserne bekommt Photovoltaik-Anlage

17. Januar 2013 | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional

Die Graf Sponeck-Kaserne hat jede Menge Flachdächer für Solarenergie zur Verfügung. Foto: Licht

Germersheim – Auch die Sponeck-Kaserne in Germersheim kann sich der Energiewende nicht verschließen: Die Dachflächen der Kaserne sollen nun mit Photovoltaik-Anlagen bestückt werden.

Die Initiative, die Dächer der Kaserne für ein Solarprojekt zu nutzen, hatte im vergangenen Sommer der Germersheimer Bürgermeister Marcus Schaile ergriffen. Er hatte das Projekt ins Rollen gebracht und den südpfälzischen Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart um Unterstützung in Berlin gebeten. Der CDU-Abgeordnete führte daraufhin mehrere Gespräche mit dem parlamentarischen Staatssekretär beim Verteidigungsministerium, Christian Schmidt, in dieser Angelegenheit – mit Erfolg.

„Dass sich das Bundesverteidigungsministerium nun zu diesem Schritt entschlossen hat, ist eine prima Sache“, so Gebhart. Eine Nutzung von Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen der Kaserne ist noch im laufenden Jahr zu erwarten, wie Christian Schmidt Gebhart nun mitgeteilt hat.

Laut Ministerium basiere die eigene Nutzung von Dachflächen auf dem Programm der Bundeswehr „Erneuerbare Energien im Eigenbetrieb“ (EEE). Im Rahmen dieses Programms würde die Nutzung der Dachflächen der Kaserne in Germersheim als Pilotprojekt mit hoher Priorität betrachtet.

Bevor tatsächlich Bewegung in die Sache kommt, muss zuvor das Nutzungskonzept für die General-Hans-Graf-Sponeck Kaserne gebilligt werden. Die soll in Kürze geschehen. Anschließend soll umgehend das Bauverfahren nach den entsprechenden Richtlinien eingeleitet werden. „Eine Nutzung von Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen der Kaserne ist noch im laufenden Jahr zu erwarten“, so das Ministerium.

Wieviel an Investitionen nötig sein wird, wieviel Quadratmeter genau mit Photovoltaikzellen belegt werden sollen und wie hoch die Ersparnis für den Germersheimer Standort sein wird, ist bislang noch nicht bekannt. (red)

 

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