
Der Rückbau der Landauer Rundsporthalle ist abgeschlossen…
Landau. Acht Monate nach Beginn des Abrisses der Landauer Rundsporthalle erinnert (fast) nichts mehr an die marode Sportstätte, die über viele Jahre für teils hitzige Debatten bei Stadtpolitik und Bevölkerung gesorgt hatte.
Wie das städtische Gebäudemanagement (GML) jetzt mitteilt, konnte der Rückbau der Rundsporthalle nun engültig abgeschlossen werden. Vor wenigen Tagen sei das letzte Abbruchmaterial abgefahren worden, informiert Werkleiter Michael Götz. Auf dem Areal sollen nun Wohnungen entstehen.
Oberbürgermeister Thomas Hirsch dankt dem Team des GML für die Begleitung des Mammutprojekts. „Der – leider notwendige – Rückbau der Rundsporthalle ermöglicht es uns, das Areal städtebaulich neu zu ordnen und dringend benötigten Wohnraum in zentraler Lage in unserer Innenstadt zu schaffen“, erklärt der Stadtchef.
Er informiert darüber, dass die Stadt für einen insgesamt rund 33.600 Quadratmeter großen Bereich, der die Flächen der ehemaligen Rundsporthalle, des Jahnsportplatzes und Teile des Prießnitzwegs umfasst, einen Bebauungsplan aufstellen möchte.
Ziel ist es, 55 bis 60 Wohneinheiten zu schaffen. Die entsprechenden Planungen werden in den kommenden Wochen in den städtischen Gremien vorgestellt und beraten. Die endgültige Entscheidung liegt am Dienstag, 11. Dezember, beim Stadtrat.
„Der Abriss der Rundsporthalle und der Bau der nun entstehenden Sporthalle West auf dem Jahnsportplatz sind zentrale Bausteine der Neuordnung des Areals“, ergänzt Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron.
„Mit der Aufstellung des Bebauungsplans «C 39, Prießnitzweg» wollen wir die bestmögliche Anschlussnutzung für die zur Verfügung stehenden Flächen finden. Die Herausforderung wird sein, Wohnen und sportliche Nutzung miteinander in Einklang zu bringen. Beides soll und muss möglich sein.“
Die Stadt plant aktuell, Baurecht für mehrere Mehrfamilienhäuser auf dem früheren Rundsporthallen-Areal zu schaffen.
Die verkehrliche Erschließung soll durch eine mittig geführte, öffentliche Straße erfolgen. Zudem ist geplant, den Jahnsportplatz in Ost-West-Richtung zu drehen und ihn an die Jahnstraße zu verlegen. Weitere wesentliche Aspekte des Bebauungsplanverfahrens sollen der Lärmschutz und die Unterbringung von Parkplätzen sein.
Unterdessen läuft der Bau der Sporthalle West, der ebenfalls vom GML betreut wird, planmäßig. Der Ersatzbau für die Rundsporthalle auf dem Gelände des Jahnsportsplatzes nimmt eine zentrale Rolle in der städtischen Sportstättenplanung ein.
Im Zusammenhang mit dem Bau der Halle soll auch ein Kunstrasenplatz errichtet werden. Die Stadt hat die entsprechenden Fördermittel bei Bund und Land beantragt; eine Entscheidung steht jedoch noch aus.
„Wir hoffen insbesondere auf eine Förderung aus Bundesmitteln, da dadurch auch weitere Verbesserungen an der gesamten Infrastruktur der sportlichen Anlagen auf dem Jahnsportplatz möglich würden“, betonen OB und Baudezernent gemeinsam. (ld)

…sie ist nun Geschichte.
Foto 1: ld, Archivfoto 2: Pfalz-Express/Ahme

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