Am 5. und 6. Dezember wird das Großherzogtum Luxemburg, das Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen und Belgien an der zweiten Phase der Übungsreihe „Exercices nucléaires 3 en 1“ der Großregion teilnehmen.
Es handelt sich hierbei um eine Notfall-/ Katastrophenschutzübung, die als Ausgangslage einen Störfall im französischen Atomkraftwerk Cattenom hat.
Nach einer ersten Phase, die die Aktivierung und das Zusammenwirken der Krisenstäbe als Thema hatte, hat der zweite Teil der Übung die Ausweitung der Notfallschutzmaßnahmen und Evakuierungsmaßnahmen der Bevölkerung als Schwerpunkt.
Dieser zweite Teil wird unter der Planung und Leitung des Großherzogtums Luxemburg stattfinden. Das Ziel der Übung ist es, die nationale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Krisenstäbe in der Großregion und die Koordination von Notfallschutzmaßnahmen zu optimieren.
Eine Übung in drei Phasen
Beim gemeinsamen grenzüberschreitenden Projekt „Exercices nucléaires 3 en 1“ handelt es sich um eine Serie von drei aufeinander aufbauenden strategischen Übungen:
· Der erste Teil der Übung (26.-27.7.2012), der unter der Federführung des Saarlands stand, hatte die Aktivierung und das Zusammenwirken der Krisenstäbe als Thema,
· Der zweite Teil der Übung (5.-6.12.2012), der unter der Planung und Leitung des Großherzogtums Luxemburg stattfindet, hat als Thema die Ausweitung der Notfallschutzmaßnahmen und Aktivitäten, u.a. im Zusammenhang mit Evakuierungsmaßnahmen der Bevölkerung,
· Den letzten Teil der Übungsreihe übernimmt Frankreich im Frühjahr 2013. Im Vordergrund stehen hier die Langzeitphase nach dem Ereignis, d.h. der Übergang von Notfallschutzmaßnahmen zur langfristigen Strahlenschutzvor- und -nachsorge.

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