
Symbolfoto: Pfalz-Express
Landau/Germersheim – Die Planungen für eine mögliche Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke zwischen Landau in der Pfalz und Germersheim gehen in die nächste Phase: Der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZÖPNV Süd) lässt derzeit weitere Grundlagen für das Projekt ermitteln.
Dazu gehört auch eine sogenannte repräsentative Verkehrszählung an den Bahnübergängen entlang der Strecke. Ein beauftragtes Unternehmen will dafür Kameras außerhalb des Verkehrsraums installieren.
Diese sollen lediglich den Verkehr erfassen und sollen entsprechend gekennzeichnet sein, unter anderem mit dem Hinweis „Verkehrszählung – keine Geschwindigkeitskontrolle“, sowie den Kontaktdaten des Unternehmens. Personenbezogene Daten werden dabei nicht erfasst.
Die Ergebnisse sollen helfen, die nächsten Planungsschritte für eine mögliche Reaktivierung der Strecke vorzubereiten.
Kommunalpolitiker machen Druck
Unterstützung kommt aus der Region. Die Landräte Dietmar Seefeldt (Kreis Südliche Weinstraße) und Martin Brandl (Kreis Germersheim) sowie Landaus Oberbürgermeister Dominik Geißler (CDU) finden die aktuellen Schritte gut: „Wir begrüßen, dass der Zweckverband proaktiv und engagiert handelt. Er lässt im Detail herausarbeiten, auf welcher Basis eine Bahnverbindung zwischen Landau und Germersheim geplant werden könnte. Für uns ist klar: Die Züge zwischen Landau und Germersheim sollen zurückkommen.“
Seit einiger Zeit setzen sich die Kommunen in der Südpfalz für die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken ein. Besonders aussichtsreich gilt dabei die Verbindung zwischen Landau und Germersheim.
Eine Machbarkeitsstudie hatte bereits vor rund zweieinhalb Jahren ergeben, dass das Projekt wirtschaftlich sinnvoll sein könnte. In der Nutzen-Kosten-Untersuchung wurde ein Wert von 1,86 erreicht und das ist ein Ergebnis, das grundsätzlich gute Chancen für eine Umsetzung bedeutet. Bereits im Oktober 2023 beschloss die Verbandsversammlung des ZÖPNV Süd, eine Vorentwurfsplanung für das Projekt in Auftrag zu geben.
„Die begonnenen Planungsmaßnahmen müssen jetzt zügig fortgeführt werden, um bei der Reaktivierung dieser Bahnstrecke keine Zeit zu verlieren“, so Seefeldt, Brandl und Geißler.

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