
Kommandeur Oberstleutnant Dietmar Hinze (Mitte vorn) mit den Vertretern der Patengemeinden.
Fotos: pfalz-express.de/Licht
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Germersheim – In der Sponeck-Kaserne wurde gestern zum ersten Mal der „Patenschaftsbaum“ geschmückt und angeschaltet.
Das Luftwaffenausbildungsbataillon hat verschiedene Patengemeinden, die die Soldaten unter die Fittiche nehmen und gemeinsame Aktivitäten durchführen.
Besonders bei ortsfremden Soldaten nimmt dieses Engagement einen hohen Stellenwert ein, hilft es doch, sich schneller in eine ungewohnte Umgebung zu integrieren. Die Patenschaft ist keine Einbahnstraße – auch umgekehrt unterstützen die Soldaten „ihre“ Gemeinden“, wenn sie gebraucht werden.
Um dieses Zusammenwirken zu würdigen, hatte der Kommandeur der Sponeck-Kaserne, Oberstleutnant Dietmar Hinze, erstmals den Patenschaftsbaum ins Leben gerufen.
In den Jahren zuvor lediglich eine zum Weihnachtsbaum geschmückte Tanne im Eingangsbereich der Kaserne, dekorierten nun die Patengemeinden, die durch die jeweiligen Bürgermeister vertreten wurden, den Baum mit großen Glaskugeln oder Sternen.
Extra aus über 300 Kilometer angereist war der Oberbürgermeister der Stadt Roth in Franken, Ralph Edelhäuser. In Roth ist ein Teil des Luftwaffenausbildungsbataillons beheimatet. Die Stadt Heideck im Landkreis Roth vertrat Bürgermeister Ralf Beyer.
Für Germersheim steckte Bürgermeister Marcus Schaile eine Goldkugel an den Baum.
Schwegenheim wurde vertreten durch Bürgermeister Peter Goldschmidt, Westheim durch Bürgermeisterin Inge Volz. Hoheitlicher Besuch kam aus Hambach: Ortsvorsteherin Gerda Bolz brachte Weinprinzessin Katrin Schäffer mit.
Kommandeur Hinze erläuterte in einer kurzen Ansprache die Weiterentwicklung des Standorts bezüglich der Grundausbildung und der einsatzvorbereitenden Ausbildung.
Dann „funkte“ es zwischen Kommandeur und Bürgermeister: Mit der Verbindung zweier Kabel wurde der Patenschaftsbaum illuminiert. (cli)
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