Montag, 30. Januar 2023

Optiker Heidelberg: Sehstärke prüfen lassen

1. Dezember 2022 | Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Ratgeber

Quelle: pixabay.com

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Hausarzt oder auch beim Zahnarzt sind für die meisten Menschen selbstverständlich. Die Augen werden jedoch überwiegend vernachlässigt.

So findet meist nur ein Augenarzt oder Optikerbesuch statt, wenn der Patient ein Problem feststellt. Warum regelmäßige Kontrollen auch für die Augen wichtig sind, und wann der Optiker oder der Augenarzt aufgesucht werden soll, wird im Folgenden beleuchtet.

Wie oft sollten die Augen kontrolliert werden?

Wenn das Lesen der Zeitung oder einer Textnachricht auf dem Handy beispielsweise durch verschwommene Schrift immer schwieriger wird, sollte so schnell wie möglich ein Optiker aufgesucht werden. Die Häufigkeit von Augenuntersuchungen sollte genauso wichtig sein wie regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen, sei es zu präventiven oder diagnostischen Zwecken. Alter, Sehbehinderung, Art der Sehhilfe und Gesundheitszustand der Augen sind Faktoren, die bestimmen, wie häufig die Augen untersucht werden sollten.

Augenuntersuchungen je nach Alter

Es wird empfohlen, bereits im Säuglingsalter mit regelmäßigen Routineuntersuchungen zu beginnen. Im ersten Lebensjahr sollten Babys zweimal untersucht werden – einmal im dritten Monat und einmal im zwölften Monat -, für Kinder bis zur Volljährigkeit wird eine Untersuchung pro Jahr empfohlen. Ab 15 Jahren können Optiker auch Sehtests durchführen.

Die Optiker in Heidelberg helfen dabei gerne weiter.

Ab dem Alter von 45 Jahren, in dem viele Menschen altersbedingte Sehschwächen aufweisen, sollten regelmäßige Optikerbesuche stattfinden. Durch die Untersuchungen können eventuelle Augenprobleme schnell gefunden und vorgebeugt werden. Wer allerdings genetisch bedingte Sehschwächen oder andere Probleme mit den Augen hat, sollte diese öfter kontrollieren lassen.

Bei Sehschwächen sollten regelmäßige Sehtests durchgeführt werden

Regelmäßige Augenuntersuchungen sind besonders wichtig bei Brillen- und Kontaktlinsenträgern. Als Brillenträger sollte man alle zwei Jahre zu einer Augenuntersuchung gehen, um die Sehschärfe zu bestimmen. Wer als Brillenträger unter Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen oder Nackenschmerzen leidet, sollte schnellstens zum Sehtest. Denn diese Symptome deuten darauf hin, dass sich die Sehstärke geändert hat.

Kontaktlinsenträger sollten alle sechs Monate zur Kontrolle gehen, um sicherzustellen, dass die Kontaktlinsen immer noch perfekt sitzen und keine Unverträglichkeiten bestehen. Der Sehtest beim Optiker als erste Anlaufstelle ist hierbei optimal. Werden dabei Unregelmäßigkeiten festgestellt, empfehlen Optiker einen Augenarztbesuch zur genaueren Diagnose.

Warum Augenarztbesuche wichtig sind

Die Augenärzte untersuchen nicht nur die Sehschärfe, sondern auch die allgemeine Gesundheit der Augen. Der Augeninnendruck wird gemessen, der Sehnerv untersucht, gegebenenfalls werden Operationen durchgeführt und Medikamente und Sehhilfen verschrieben.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen oder eine frühzeitige Erkennung dieser Krankheiten können Katarakte oder Glaukome sowie die altersbedingte Makuladegeneration – eine Netzhautschädigung, bei der der zentrale Bereich des Sehens verloren geht – verhindern.

Wozu dann noch zum Optiker?

Ein Optiker kann immer eine Augenuntersuchung durchführen, wenn man eine verschwommene Sicht hat. Er kann wie ein Augenarzt die Sehschärfe genau beurteilen. Nach der Untersuchung erstellt er gegebenenfalls eine individuelle Sehhilfe und passt diese persönlich an. Sehtests beim Optiker sind zuverlässig und erfordern in der Regel keine Terminvereinbarung.

Wie sicher sind Onlinetests für Augen?

Es ist wichtig, dass die Sehkraft regelmäßig von einem Experten überprüft wird, um sicherzustellen, dass sie immer in Topform ist und keine Krankheiten oder Beeinträchtigungen vorliegen. Tests aus dem Internet können Minderungen wie Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit nicht erkennen.

Fazit

Optiker und Augenärzte sollten in regelmäßigen Abständen für eine Augenuntersuchung aufgesucht werden. Das hilft nicht nur dabei, Sehschwächen zu erkennen, sondern auch, um ernsthaftere Augenerkrankungen festzustellen. Während der Optiker hauptsächlich für die Sehhilfen verantwortlich ist, kann der Augenarzt auch Erkrankungen diagnostizieren. Wer schnell und unkompliziert einen Termin braucht, um die Sehstärke festzustellen, kann sich immer an einen kompetenten Optiker wenden.

 

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