Havanna – US-Präsident Barack Obama sieht Kuba und die USA auf einem langen Weg bei der Normalisierung ihrer Beziehungen.
Diese würden sich nicht über Nacht verändern, sagte Obama am Montag nach einem Treffen mit dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro in Havanna.
Es seien in vielen Bereichen Fortschritte gemacht worden, dennoch gebe es weiter Differenzen zwischen den beiden Ländern. Dies müssten direkt angesprochen werden, denn nur so könnten sie überwunden werden.
Kuba dürfe nicht als Bedrohung wahrgenommen werden, betonte Obama.
Castro erklärte, man müsse lernen, trotz der Differenzen, die nicht verschwinden würden, friedlich zusammenzuleben. „Wir müssen uns auf das konzentrieren, was uns näher bringt und nicht auf das, was uns trennt“, so der kubanische Präsident.
Zu den wichtigsten Hindernissen in den bilateralen Beziehungen gehört für Castro das US-Embargo. Dies sei die größte Hürde für die Entwicklung Kubas.
Zudem wiederholte er seine Forderung nach der Rückgabe des seit 1903 unter US-Kontrolle stehenden Stützpunktes Guantanamo.
Obama war am Sonntag zu seinem historischen Besuch in Kuba eingetroffen und dort von Außenminister Bruno Rodriguez empfangen worden.
Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten seit der kubanischen Revolution im Jahr 1959. Seit 2014 nähern sich beide Staaten nach jahrzehntelanger Eiszeit politisch wieder an. (dts Nachrichtenagentur)

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