Dienstag, 17. Mai 2022

Nie wieder Zittern auf dem Weihnachtsmarkt

17. Dezember 2014 | Kategorie: Freizeit & Hobby, Gesundheit, Mode & Schönheit

Mit der richtigen Kleidung macht der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt noch viel mehr Spaß.

Beim Schlendern über die Weihnachtsmärkte in Rheinland-Pfalz und beim Stehen an der Glühweinbude gerät man häufig stark ins Frösteln. In wintergeeigneter Kleidung und mit den richtigen Getränken lässt sich die klirrende Kälte beim Weihnachtsmarktbesuch leichter ertragen.

Wenn die Füße zu frieren anfangen, wird es auf den Pfälzer Weihnachtsmärkten schnell ungemütlich. Ein stabiles, gut gefüttertes Schuhwerk ist deshalb ein Muss für Marktbesucher mit kälteempfindlichen Füßen. Die Schuhe dürfen keinesfalls nicht zu klein sein, weil die Füße sonst nicht genügend belüftet sind. Konsequenz: In den Schuhen wird es nicht warm. Einlagesohlen aus Schafs- oder Lammfell mit Aluminiumschicht und Thermostrumpfhosen halten die Beine zusätzlich warm.

Damit auch an den Ohren keine Eiszapfen wachsen und die Hände nicht klamm werden, sollten außerdem Wollmütze, Fäustlinge und ggf. Stulpen eingepackt werden. Ganz im Trend liegen dabei selbstgehäkelte Mützen und Schals. Wie von den Jungs bei MyBoshi, die dieses trockene Hobby zu neuem Leben geweckt haben. Denn gerade die Extremitäten kühlen schneller aus, weil der Körper die Blutzufuhr zu ihnen als erstes reduziert.

Um die lebenswichtigen Organe zu schützen, lässt der Körper mehr Blut zur Körpermitte und zum Kopf fließen. Eine wärmende Mütze ist demnach essentiell, weil weniger Körperwärme über den Kopf verloren geht.

Dick wie eine Zwiebel eingepackt ist Kälte erträglicher

Sobald die dünnhäutigen Gliedmaßen gut eingehüllt sind, wird einem wärmer zumute. Wer außerdem nach dem Zwiebelprinzip mehrere dünne Kleidungsschichten übereinander trägt, ist gegen eine Auskühlung optimal gewappnet.

Wichtig ist, dass die einzelnen Kleidungsstücke aus temperaturausgleichenden Materialien bestehen. Wolle, Seide und Fell isolieren besser als Baumwolle und bleiben länger trocken, falls man mal ins Schwitzen gerät. Die Kleidung speichert Wärme durch die Luftpolster, die sich zwischen den Lagen bilden. Die Schichten sollten nicht zu eng anliegen, um genügend Luft durchzulassen.

Die äußerste Schicht eines richtigen Winteroutfits sollte atmungsaktiv wie auch wind- und wasserabweisend sein. Funktionsjacken wie von Jack Wolfskin bieten sich bei einem längeren Aufenthalt an der frischen Luft an. Frauen sollten besonders darauf achten, dass sie sich im Zwiebel-Look kleiden, denn sie leiden stärker als Männer unter der Kälte. Das liegt daran, dass sie im Schnitt 15 Prozent weniger Muskelmasse als Männer besitzen. Je muskulärer ein Körper ist, desto weniger können ihm Minusgrade etwas anhaben.

Alkoholfreie Getränke heizen ein

Von Innen ganz warm wird Marktbesuchern durch Heißgetränke. Glühwein, Grog oder Feuerzangenbowle sorgen allerdings nur kurzfristig für ein Wärmegefühl. Nach einer Weile entziehen alkoholhaltige Getränke dem Körper Wärme, weil sich die Blutgefäße weiten. Man friert letztlich viel intensiver als vorher.

Ein heißer Tee, Kakao, alkoholfreier Punsch oder Kaffee kurbelt die Wärmeregulierung des Körpers an, ebenso scharfe Zutaten wie Ingwer, Pfeffer, Chili und weihnachtliche Gewürze. Auf Pfefferminztee sollte man verzichten, da er kühlend wirkt. Gegen Frieren hilft ferner eine gute Grundlage. Völlig ausgehungert sollte man deswegen nicht auf den Weihnachtsmarkt gehen.

 

© Flickr 3 Sascha Kohlmann CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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