Mittwoch 17.Juni 2026

Neues RLP-Kabinett: Christine Schneider wird Ministerin für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten

13. Mai 2026 | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Politik, Politik Rheinland-Pfalz, Regional, Regional

Christine Schneider zieht sich aus der Europapolitik zurück und wird Ministerin in der Landesregierung Rheinland-Pfalz.
Foto: Rolf H. Epple/Pfalz-Express

RLP/SÜW. Die Landräte Dietmar Seefeldt (Südliche Weinstraße) und Martin Brandl (Germersheim) haben Christine Schneider (CDU) zu ihrer Berufung in das neue Kabinett von Ministerpräsident Gordon Schneider gratuliert.

Die profilierte CDU-Politikerin übernimmt eines der zentralen Ressorts der Landesregierung und wird künftig für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten verantwortlich sein.

„Wir sind stolz, eine Ministerin aus der Region zu haben“, betonten die beiden Landräte. Christine Schneider sei in der Südpfalz verwurzelt, kenne die Anliegen der Menschen vor Ort bestens und zeichne sich durch klare Haltung, großes Engagement und eine bürgernahe Art aus. „Sie ist eine echte Anpackerin und Macherin“, lobten Seefeldt und Brandl.

Beide pflegen seit Jahren einen engen und vertrauensvollen Austausch mit der neuen Ministerin und erwarten eine konstruktive und enge Zusammenarbeit.

Schneider bringt umfangreiche Erfahrung in das Amt mit. Die gelernte Tischlerin sitzt seit 2019 im Europäischen Parlament, wo sie parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Gruppe ist und in den Ausschüssen für Umwelt (ENVI) sowie Landwirtschaft (AGRI) arbeitet.

Zuvor war sie über mehr als zwei Jahrzehnte im rheinland-pfälzischen Landtag aktiv – unter anderem als agrarpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und als Vorsitzende der zuständigen Fachausschüsse für Landwirtschaft, Weinbau und Umwelt.

Ihre Ernennung wird in der Region und in der Branche als starkes Signal für Kontinuität und fachliche Tiefe gewertet. Gleichzeitig soll das Ressort künftig stärker europäisch ausgerichtet werden.

Branchenvertreter erhoffen sich, dass Schneider ihre guten Kontakte nach Brüssel nutzt, um rheinland-pfälzische Interessen bei der Gestaltung von Förderprogrammen und Umweltstandards wirksam einzubringen.

Das neue Amt stellt Schneider vor erhebliche Herausforderungen: Der Klimawandel, steigende Energiekosten, verschärfte Umweltauflagen und der Strukturwandel in der Landwirtschaft verlangen ausgewogene Lösungen, die sowohl die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe als auch den Schutz der ländlichen Räume und des Weinbaus sichern.

Innerhalb der CDU gilt die neue Ministerin als sachorientiert, verlässlich und tief in den Themen verwurzelt. Mit ihrer Mischung aus landespolitischer Erfahrung, europäischem Netzwerk und praktischem Bezug zur Region gilt ihre Berufung als strategisch kluge Personalentscheidung des neuen Ministerpräsidenten.

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