Sonntag, 22. September 2019

Mobile-Banking: Immer mehr Menschen nutzen Apps für Bankgeschäfte

15. August 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Finanzen, Ratgeber, Wirtschaft

Mobile Kontoführung ist mittlerweile zum Standard geworden. Für die Abwicklung von Finanzdienstleistungen kommt immer häufiger das Smartphone zum Einsatz. Mit verschiedenen Apps können Kontoinhaber überall und jederzeit ihren Kontostand checken oder Geld überweisen – bequem, zuverlässig und sicher.

Viele Menschen betreiben bereits seit einiger Zeit Online-Banking. Dabei werden Transaktionen wie Überweisungen oder Lastschriften nicht mehr in der Bankfiliale vorgenommen, sondern bequem am heimischen PC. Durch die zunehmende Verschiebung der Internetnutzung in Richtung mobiler Endgeräte verlagert sich auch die Nutzung des Online-Bankings auf Smartphones oder Tablets.

Finanzdienstleistungen, die über mobile Endgeräte durchgeführt werden, werden als Mobile-Banking bezeichnet. Die Banken haben ihr Angebot in den letzten Jahren immer stärker an dieses Nutzungsverhalten angepasst; mittlerweile stellt fast jedes Kreditinstitut eine App für komfortables Mobile-Banking bereit.

Eine vom Digitalverband Bitkom in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass etwa jeder Dritte für Geldgeschäfte sein Smartphone oder Tablet nutzt. Etwa 60 Prozent der Befragten setzen dabei auf die App der jeweiligen Hausbank oder Sparkasse. Nur sechs Prozent laden sich die kostenlose App eines Drittanbieters herunter.

Wie funktioniert das Mobile-Banking?

Im Internet gibt es eine Vielzahl an Apps für das mobile Online-Banking, die aber längst nicht immer denselben Leistungsumfang haben. Während manche Apps nur die klassischen Funktionen des Online-Bankings wie Kontoübersicht oder Überweisungen beinhalten, bieten andere Apps diverse Zusatzoptionen.

Wer zum Beispiel als Kunde der Sparkasse seinen Kontostand abfragen möchte, für den stellt die Naspa mit der „Kontowecker-App“ ein entsprechendes Tool bereit: Über eine Push-Funktion empfängt man Mitteilungen der Sparkasse zum Kontostand. Eine weitere wichtige Funktion ist der „Dispowecker“, der den Nutzer informiert, wenn sein Konto ins Minus gerät. Auf diese Weise können Kontoinhaber unmittelbar regieren und die Sollzinsen geringhalten.

Praktisch ist zudem der „Limitwecker“: Mit dieser Funktion ist es möglich, einen bestimmten Grenzbetrag für sein Konto festzulegen. Wird der Betrag über- oder unterschritten, erhält man eine Push-Nachricht auf das Smartphone.

Ist Mobile-Banking sicher?

Die Apps der Banken sind meist sogar sicherer als die Website im Browser: Greifen Nutzer auf die App zurück, können sie nicht auf eine gefälschte Internetseite hereinfallen oder durch einen Tippfehler auf eine Phishing-Seite gelangen.

Alle Apps übertragen die sensiblen Daten mithilfe von Sicherheitsprotokollen nur in verschlüsselter Form. Trotzdem sollte man Mobile-Banking nicht in öffentlichen WLAN-Netzen tätigen und auch die Bluetooth-Funktion währenddessen ausschalten. So geben Sie Datendieben keine Chance, eine Verbindung zu Ihrem Smartphone herzustellen.

 

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